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Bult In der Bult wohnen bald Senioren und Studenten beisammen
Hannover Aus den Stadtteilen Bult In der Bult wohnen bald Senioren und Studenten beisammen
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00:15 11.07.2017
So soll das neue Altenheim der Gustav Brandt'schen Stiftung einmal aussehen. Quelle: Grafik: Privat
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Hannover

180 ist eine stolze Zahl. So viele Gäste kamen jetzt in den Rohbau des neuen Altenheims der Gustav Brandt’schen Stiftung am Bischofsholer Damm, um Richtfest zu feiern. Das Pflegeheim soll ab November 73 Bewohnern ein neues Zuhause bieten. Das Besondere: Die neuen Nutzer sind auch die alten. Denn sie ziehen aus dem wenige Meter entfernt liegenden Altenheim Gustav Brandt Haus um.

Das Altenheim ist bisher in einem 1938 errichteten Gebäude untergebracht, das renovierungsbedürftig ist. Die Arbeiten können nach dem Umzug der pflegebedürftigen Patienten losgehen. So wird den Bewohnern eine wochen- oder monatelange Unterbringung an einem anderen Ort erspart.

Eine Dachterasse für alle

„Wir konnten den Geist des Hauses im Neubau erhalten“, sagt Michael Asendorf, Geschäftsführer Diakonische Altenhilfe Region Hannover. Im bisherigen Gebäude sollen Anfang 2018 vor allem Studenten der benachbarten Tierärztlichen Hochschule einziehen. Zwei nebenstehende Neubauten bieten Platz für weitere 250 Menschen in 80 Wohnungen.

„Hier werden alle Generationen zusammenkommen“, sagt Projektentwickler Dirk Felsmann, der für alle drei Häuser zusammen 35 Millionen Euro investiert hat. Treffen könnten sich die Generationen beispielsweise auf der Dachterrasse des Neubaus. Selbst bettlägerige Patienten können dann mit dem Bettenfahrstuhl bis aufs Dach gefahren werden.

Die 72-jährige Renate Braun wohnt seit zwei Jahren im Gustav Brandt Haus. Sie wählte das Heim nicht willkürlich aus: Schon ihre Mutter hatte dort ein Zimmer. Renate Braun war bei Besuchen bei ihrer Mutter immer sehr zufrieden mit dem Haus. Mittlerweile gebe es in dem fast 80 Jahre alten Gebäude aber viele Mängel. „Ich freue mich schon sehr auf den Umzug“, sagt sie.

Von Alexander Reupke

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