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Grundschüler lernen Klimaschutz am Frühstückstisch

Freiluftschule Burg Grundschüler lernen Klimaschutz am Frühstückstisch

Wie viel man bereits am Frühstückstisch für den Klimaschutz tun kann, haben Schüler der Kirchröder Grundschule Wasserkamp bei einem Besuch der Freiluftschule des Schulbiologiezentrums in Burg erfahren. Dort probierten sie neue Unterrichtsmaterialien zum Thema Klimaschutz und -wandel aus.

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Schüler der Grundschule Wasserkamp in Kirchrode testen an der Freiluftschule Unterrichtsmaterial zum Thema Klimaschutz.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. „Früher haben wir uns nicht so viele Gedanken gemacht, woher das Essen kommt“, sagen Justus, Nilay, Frederik und Tia. Die vier Kirchröder Grundschüler haben am vergangenen Mittwoch in der Freiluftschule des Schulbiologiezentrums in Burg Unterrichtsmaterialien zum Thema Klimaschutz ausprobiert. Dass man die Umwelt schon vom Frühstückstisch aus beeinflussen kann, hätten viele von ihnen bis dato nicht gedacht.

„Dabei kann jeder zum Klimaschutz beitragen“, sagt Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Zusammen mit der Landesschulbehörde erarbeitete die Agentur Unterrichtsmaterialien zum Thema Klimaschutz und -wandel. „Nur wenn man dieses doch sehr komplexe Thema verstehen und einordnen kann, kann man dem Klimawandel auch entgegenwirken“, so Nolte.

Ob die Materialien in der Praxis tatsächlich auch anwendbar sind, überprüfte in der vergangenen Woche die 4a der Grundschule Wasserkamp. Doch vorher stärkten die Viertklässler sich beim „Klimafrühstück“. Bereits hier erfuhren einige der Schüler, wovon sie der Umwelt zuliebe besser die Finger lassen. So mieden einige Kinder bewusst die einzeln verpackten Käsescheiben.

Nach der morgendlichen Stärkung erläuterte Freiluftschulpädagogin Elvira Dreyer dann, wie ausschlaggebend die Ernährung beim Klimaschutz ist. „Wir versuchen, den Kindern hier ein Bewusstsein für ihre Umwelt zu geben“, sagt sie. Am Ende stünde dann die Frage: „Was kannst du tun, um das Klima zu schützen?“

Dabei helfen auch die Aufgaben und Experimente, die in den Unterrichtsmaterialien zu finden sind. Durch den neuen Stoff wurde der Sachkundeunterricht von der dritten bis zur fünften Klasse ergänzt. Außerdem könne man auch Vertretungsstunden gut für den Klimaschutz nutzen, schlägt Lothar Nolte vor.

Die Wasserkampschüler waren begeistert von dem Unterricht über den Klimaschutz. Elvira Dreyer plant nun regelmäßige „Klimafrühstücke“ mit den künftigen Klassen, die zu Besuch in die Freiluftschule kommen: „Denn die Kinder bestimmen zu Hause mit, was auf den Tisch kommt.“ Und so tragen die Großen durch die Kleinen letztendlich auch zum Klimaschutz bei.

Von Madeleine Buck

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  • Stadtbezirk : Herrenhausen-Stöcken, 12. Stadtbezirk in Hannover 
  • Stadtteile: Burg, Herrenhausen, Ledeburg, Leinhausen, Marienwerder, Nordhafen und Stöcken
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 34.664 Einwohner
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  • Bevölkerungsdichte : 1.641 Einwohner je km²
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