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Burg WGH baut Mietshäuser am Burggarten
Hannover Aus den Stadtteilen Burg WGH baut Mietshäuser am Burggarten
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16:59 12.08.2016
"Bezahlbaren Wohnraum schaffen": Am Burgweg wird gebaut. Quelle: Kutter
Hannover

Als unverwechselbar und außergewöhnlich ist die Architektur des Bauprojekts „Wohnen am Burggarten“ nicht gerade zu beschreiben. In den Illustrationen der Architekten, die einen Vorgeschmack auf die drei Neubauten am Eckgrundstück Vinnhorster Weg/Gretelriede geben, kommen die geplanten „Stadthäuser“ der Wohnungsbaugenossenschaft Herrenhausen (WGH) ziemlich schmucklos daher - zeitgemäße und effiziente Architektur eben, wie sie in vielen Neubaugebieten der Landeshauptstadt zu finden ist.

WGH-Chef Michael Jedamski verliert sich bei der Beschreibung des Wohnprojekts daher auch nicht in blumigen Worten: „Bei allen Neubau- und Sanierungsvorhaben ist es uns wichtig, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, sagt er. Seine Wohnungsbaugenossenschaft wolle Mietpreise anbieten, die weniger als 9,50 Euro pro Quadratmeter kosten.

Kein Standort für Luxusbauten

Als Standort für Luxusbauten ist das Viertel westlich des S-Bahnhofs Ledeburg auch kaum geeignet. Zwar gibt es jenseits des Vinnhorster Wegs viel Grün in den Kleingartenkolonien, doch ansonsten gilt der Stadtteil eher als unscheinbar. „Hannover-Burg ist ein netter und versteckter Stadtteil direkt in Kleingartennähe - grün, idyllisch und bodenständig“, bewertet etwa das Internetportal Immobilienscout24 den Stadtteil. Auch der Capital-Immobilien-Compass ordnet das Viertel als einfache, bestenfalls als mittlere Wohnlage ein.

Auf die Vermietung der 38 Wohnungen, die in den drei neuen Mehrfamilienhäusern entstehen sollen, dürfte das keinen Einfluss haben. Die Nachfrage nach Wohnraum in Hannover ist ungebrochen groß. Außerdem bieten die Neubauten ihren zukünftigen Bewohnern zahlreiche Annehmlichkeiten, die in größerer Innenstadtnähe kaum bezahlbar sind. Zur Standardausstattung der barrierearmen Wohnungen gehören bodenebene Duschen, dreifach isolierverglaste Fenster und Parkmöglichkeiten. Zudem verfügen alle Wohnungen entweder über Balkon, Terrasse oder Garten. Die beiden viergeschossigen Häuser zur Straße haben auch einen Fahrstuhl. Im dreigeschossigen Hinterhaus gibt es dagegen nur Treppen.

Umliegender Bestand wird saniert

Die WGH hat sich zudem eine „umfassende Quartiersentwicklung“ der gesamten Nachbarschaft auf die Fahnen geschrieben. „Parallel zum Neubau saniert die WGH Herrenhausen den umliegenden Bestand, um allen Mietern vor Ort ein schönes und modernes Wohnumfeld bieten zu können“, heißt es in der WGH-Mieterzeitung. Der Bestand in der Siebertalstraße wurde bereits renoviert. Als Nächstes stehen Modernisierungen in Vinnhorster Weg, Gretelriede und Bodetalweg auf der Agenda. Auch Außenanlagen will die Baugenossenschaft umgestalten und aufwerten.

Die Bauarbeiten für das Quartier „Wohnen am Burggarten“ laufen seit April. Wenn alles nach Plan verläuft, soll im November der Rohbau stehen. Die Übergabe der 50 bis 100 Quadratmeter großen Wohnungen an die Mieter ist im Herbst 2017 vorgesehen. „Interessenten können sich jetzt schon melden, es gibt bereits Nachfragen“, sagt WGH-Sprecherin Lena Korpack. Wer mehr über das Wohnprojekt wissen möchte, kann sich an WGH-Mitarbeiterin Yasmin Sikora unter Telefon 9 71 96 11 und per E-Mail an sikora@wgh-herrenhausen.de wenden.

Von Christian Link

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