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Bei diesem Fest feiern 2.000 Menschen aus 14 Nationen

Iberoamerikanischer Marktplatz der Kulturen Bei diesem Fest feiern 2.000 Menschen aus 14 Nationen

Vor der Basilika St. Clemens feierten mehr als 2.000 Menschen gemeinsam ein internationales Nachbarschaftsfest. Bereits zum sechsten Mal fand hier der Iberoamerikanische Marktplatz der Kulturen statt. Mit viel Musik, Tanz und landestypischen Köstlichkeiten.

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Kleider und Kostüme: Auf der Bühne tritt auch eine Gruppe in mexikanischer Tracht auf. Zur Musik der Mariachi-Gruppe El Dorado gibt es ein Ritual für die Jungfrau von Guadalupe.

Quelle: Kaestle

Hannover. Es ist ein wenig wie bei der Eröffnung der Olympischen Spiele: Nacheinander betreten die Vertreter von 14 verschiedenen Nationen die kleine Bühne auf dem Platz vor der Basilika St. Clemens, tanzen einige Schritte zur Musik aus ihrer Heimat und schwenken dabei ihre Flagge. Die Zusammenkunft in geballter Buntheit spiegelt wider, was das internationale Nachbarschaftsfest im Kern ausmacht – beim Iberoamerikanischen Marktplatz der Kulturen geht es um Solidarität und ein fröhliches Miteinander. Die Gemeinsamkeiten überwiegen an diesem Tag: Alle, die hier zum Feiern einladen, sprechen Spanisch oder Portugiesisch. Alle begegnen sich in ihrer katholischen Konfession. Und alle sind stolz auf ihre Herkunft.

2.000 Besucher feiern mit

Padre Salvador Terrazas Cuéllar, Leiter der spanischsprachigen Mission des Bistums Hildesheim in Hannover, hat das Kultur- und Kirchenfest bereits zum sechsten Mal organisiert – und wieder sind mehr als 2000 Menschen zusammengekommen: Darunter sind Mitglieder der Gemeinden, aber auch neugierige Mitbürger. „Wir brauchen uns nicht Wort für Wort zu verstehen“, sagt Propst Martin Tenge in seiner Begrüßung als Gastgeber. Frieden sei doch erst möglich durch das Akzeptieren von Unterschiedlichkeiten.

Auch der mexikanische Honorarkonsul Ulrich von Jeinsen betont, der Respekt vor der Kultur der anderen sei wichtiger denn je: „Damit Worte wie Leit- und Zweitkultur nicht überhand nehmen.“

Mariachi-Band spielt auf

Nicht nur im Gottesdienst als Auftakt zum Festtag, sondern auch beim musikalischen Programm wird deutlich, wie sehr sich im spanisch- und portugiesischsprachigen Lateinamerika traditionelle und katholische Bräuche durchdringen. Die Mariachi-Gruppe El Dorado begleitet die Messe – und ein Bühnenritual für die Jungfrau von Guadalupe in aztekisch geprägten Kostümen. Selbstverständliches Nebeneinander und Lebenslust prägen das schillernde Fest bis in den Abend – bei landestypischen Köstlichkeiten, Tanz und Musik.

Von Thomas Kaestle

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