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Calenberger Neustadt Stiftung will für den ganzen Stadtteil da sein
Hannover Aus den Stadtteilen Calenberger Neustadt Stiftung will für den ganzen Stadtteil da sein
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00:15 16.06.2017
Von Juliane Kaune
Freuen sich über die Sanierung: Stiftungsvorsteherin Gunda Pollok-Jabbi (v. l.), Oberbürgermeister Stefan Schostok, Petra Rudszuck vom Kulturbüro der Landeshauptstadt, Stiftungsvorsteher Reinhold Fahlbusch und Bezirksbürgermeisterin Cornelia Kupsch. Quelle: Franson
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In den Häusern der Johann Jobst Wagenerschen Stiftung leben Bewohner, die bedürftig sind und teilweise unter schwer therapierbaren Krankheiten leiden. Sie werden von Sozialarbeitern betreut. Künftig sollen diese Fachkräfte auch für Menschen aus dem Stadtteil ein offenes Ohr haben – bisher gibt es dort keine entsprechende Beratungsstelle. Finanziell unterstützt werden die Bemühungen von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung. Zudem hat die Stiftung erste Gespräche über Kooperationen mit Alteneinrichtungen, Familienbildungsstätten, Schulen und dem Kommunalen Seniorenservice im Stadtteil geführt.

Bewegungsanlage geplant

Geplant ist darüber hinaus, auf dem Stiftungsgrundstück in der Theodor-Krüger-Straße eine Bewegungs- und Begegnungsanlage mit Outdoor-Fitnessgeräten einzurichten, die auch den Anwohnern aus der Calenberger Neustadt zur Verfügung steht. Das Projekt wird von drei Fachleuten begleitet: Prof. Uwe Tegtbur, Ärztlicher Direktor der Sportmedizin der Medizinischen Hochschule, Ursula Lange, Gründerin des Caritas-Medizinmobils, und Monika Stadtmüller, Vorsitzende des Seniorenbeirats, bringen ihr Wissen gemeinsam ein.

Lokale Partner helfen

Hannoversche Unternehmen wie die Üstra, die Stadtwerke, die Hannoversche Volksbank, die VGH-Versicherung und die Bäckereikette Buck unterstützen die Arbeit der Stiftung. „Wir hoffen noch auf drei weitere Partner“, erklärte Stiftungsvorsteher Reinhold Fahlbusch bei der Feierstunde.

Auch die über zwei Jahre laufende Sanierung der 1896 errichteten Wohngebäude, die im Februar abgeschlossen wurde, machten lokale Partner möglich. Der Stadtwerkefonds Proklima, die Klimaschutzleitstelle der Region Hannover und die NBank bezuschussten die 2,6 Millionen Euro teuren Arbeiten. Den Rest deckte die Stiftung aus Eigenkapital – darunter der Erlös aus dem Verkauf eines Ackers, den noch Stiftungsgründer Johann Jobst Wagener anno 1750 persönlich gekauft hatte.

Es dient als Hochwasserschutz und zur Stromerzeugung: das alte Leinewehr, westlich des Maschsees. Zudem erfreut es sich großer Beliebtheit bei Fußgängern, Anglern und Paddlern. Doch jetzt muss das Wehr saniert werden. Und das wird teuer. Die Stadt kalkuliert mit 1,8 Millionen Euro für das Bauprojekt.

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