Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Döhren Das neue Gesicht von St. Petri
Hannover Aus den Stadtteilen Döhren Das neue Gesicht von St. Petri
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 17.02.2016
St-Petri-Gemeinde: Die neue Pastorin Rita Klindworth im Portrait. Quelle: Insa Cathérine Hagemann
Anzeige
Hannover

Die St.-Petri-Gemeinde in Döhren hat ein neues Gesicht, dass die Kirchengänger ab sofort vom Altar anlächelt: Pastorin Rita Klindworth wurde ihnen am Freitag in einem Einführungsgottesdienst vorgestellt. Die 56-Jährige übernimmt das Amt von Peter-Gottfried Schmidt, der im Oktober nach 14 Jahren in der St.-Petri-Kirche verabschiedet wurde.

„Ich freue mich auf die Zeit hier, die Menschen und meine Aufgaben“, sagt Klindworth über den neuen Job. Die Laatzenerin hat zuvor in Lehrte in der Matthäusgemeinde gearbeitet und war am örtlichen Gymnasium als Schul­pastorin tätig. Nun sei es für sie an der Zeit gewesen, wieder Vollzeit als Pastorin einer Kirchengemeine zu arbeiten. An St. Petri gefalle ihr die freundliche Atmosphäre der Gemeinde. „Es gibt viele Menschen, die mitarbeiten und sich engagieren und neben Kirchenmusik viele tolle Projekte.“

Die Mutter von drei erwachsenen Kindern hofft, dass sie neben den Gottesdiensten neue Angebote und Themen aufgreifen kann. Weil die Zeiten immer hektischer werden würden, könne sich die Theologin, die aus Sittensen in der Nordheide stammt und seit 1987 Pastorin ist, etwa vorstellen, Meditations­kurse, wie sie es in Döhren schon einmal gab, anzubieten. Doch zunächst will Klindworth erst einmal die Menschen kennenlernen und schauen, was von den Gemeindemitgliedern gewünscht ist. Und weil St. Pertri eine recht große Gemeinde ist, will sie sich auch erst einmal einen Überblick verschaffen, wie viel Zeit Gottesdienste, Trauungen, Taufen und Trauerarbeit in Anspruch nehmen.

Besonders wichtig ist der Theologin, die sich auch politisch interessiert und in Laatzen sogar eine Zeit lang für die Grünen im Rat saß, die Trauerarbeit: „In meiner Zeit in Lehrte habe ich gemerkt, dass es mir Sinn gibt, Trauernde zu begleiten. Ich finde es wichtig, dem Abschied eine Sprache zu geben, indem ich Lebensgeschichten mit Glaubensaussagen verbinde.“ Und natürlich schätze Klindworth nach ihrem Einsatz als Religionslehrerin auch die Arbeit mit den Konfirmanden.

Nach ihrem Theologiestudium in Hamburg und Heidelberg begann die 56-Jährige in Bemerode als Pastorin. Daher seien ihr Stadtgemeinden auch nach der Zeit in der Region nicht unbekannt. „Die Gemeindearbeit ist sehr vielfältig. Manche Menschen sieht man nur kurz in den Gottesdiensten. Aber durch Trauerfälle oder Trauungen hat man eine kurze Geschichte zusammen“, sagt Klindworth. „Ich hoffe natürlich, dass sich durch Taufen diese Geschichten verlängern.“

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Funkenartillerie Blau-Weiß feiert im Hangar No.5 ihre 66. Prunksitzung - und verleiht Roger Cericius den Orden „Humoris Causa“.

14.02.2016
Döhren St.-Petri-Kirche in Döhren - Notkirche soll Weltkulturerbe werden

Von Weitem sieht sie unscheinbar aus. Die Außenmauern des Gebäudes sind grau verputzt, auch die kleinen Kirchenfenster darüber vermitteln einen schmucklosen Eindruck. Doch die St.-Petri-Kirche in Döhren gilt als „einzigartiges sakrales Flächendenkmal“. Nun soll sie Unesco-Weltkulturerbe werden.

29.01.2016

Das für die Stadtreinigung zuständige Abfallwirtschaftsunternehmen Aha hat beim ersten Wintereinbruch vor zwei Wochen nicht kontrolliert, ob der Gehweg am Schulgrundstück an der Loccumer Straße vom Schnee geräumt war.

Mathias Klein 23.01.2016
Anzeige