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Döhren Der Grüne Faden ist zurück
Hannover Aus den Stadtteilen Döhren Der Grüne Faden ist zurück
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02:15 09.07.2016
Döhren hat seinen Grünen Faden dank vieler wieder. Quelle: privat
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Döhren

In einer großen Gemeinschaftsaktion haben Bezirksrat und Bürger die 4,6 Kilometer lange Wegstrecke zu den Sehenswürdigkeiten in den Stadtteilen Döhren und Waldhausen erneuert.

Manche Stationen sind stadtweit bekannt wie der Döhrener Turm, manche liegen im Verborgenen wie das ehemalige Tagelöhnerhaus an der Helenenstraße oder der Döhrener Jammer - Norddeutschlands größte erhaltene Arbeitersiedlung mit vielen kleinen Klinkerhäusern für die Werktätigen der Wollfabrik „Döhrener Wolle“.

Die Idee, das Döhrener Gegenstück zu Hannovers Rotem Faden in der City wiederherzustellen, kam aus der Grünen-Fraktion des Bezirksrats Döhren-Wülfel. Anfang vergangenen Jahres hatte sie den Antrag gestellt. „Doch ohne die tatkräftige Beteiligung aller Bezirksratsfraktionen und auch der Bürger wäre das nicht möglich gewesen“, sagte der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Björn Johnsen.

Von großer Bedeutung war auch die Mithilfe der Glockseeschule. Im Schulprojekt „Grüner Faden“ unter der Leitung von Lehrer Ferdinand Hallmann hatten Schüler über 40 Nummern zu den Sehenswürdigkeiten entworfen und auf das Pflaster gemalt.

Andere Bürger spendierten Einweghandschuhe oder bereiteten belegte Brötchen für die Maler zu. Als die fleißigen Helfer fertig waren und fast genauso viel grüne Farbe an der Kleidung haftete wie auf dem Straßenpflaster, stießen die Beteiligten auf die getane Arbeit mit einem Glas Rotwein an.

Die aufgeführten Sehenswürdigkeiten am Grünen Faden enden derzeit in der Neuzeit beim Üstra-Straßenbahndepot von 1981. Die Grünen überlegen, ob der Faden nun aktualisiert werden sollte. „Seitdem hat sich doch eine Menge getan - und Farbe und Engagement sind ja reichlich vorhanden“, sagt Johnson.

Stadt und Polizei schätzen die Einmündung der Wiener Straße in die Zeißstraße zwar nicht als einen Unfallschwerpunkt ein. Dennoch wird die Verwaltung in diesem Bereich bald eine längere Halteverbotszone einrichten, damit Autofahrer die benachbarten Straßen besser einsehen können.

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