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Döhren Einhörner zum Freundschaftspreis
Hannover Aus den Stadtteilen Döhren Einhörner zum Freundschaftspreis
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02:15 19.03.2016
Wollen nächstes Mal wiederkommen: Innawa Bouba (rechts) und Tamaras Akarbi. Quelle: Wolter
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Hannover

Etwa 1500 Besucher sind am Wochenende in das Freizeitheim Döhren gekommen, um zwischen Kinderspielzeug, Trödel, Secondhand-Kleidung und Schmuck zu stöbern. Erstmals fanden mit dem Frauennachtflohmarkt am Freitag, dem Döhrener Traditionsflohmarkt am Sonnabend und dem Secondhand-Kinderflohmarkt am Sonntrag drei Flohmärkte an einem Wochenende im Freizeitheim statt.

Die Idee für die dreitägige Veranstaltung kam den Organisatoren bei den Vorbereitungen für die zahlreichen vorherigen Flohmärkte im Freizeitheim Döhren. „100 Tische rein- und raustragen - das schlaucht“, sagt Karl-Heinz Schnare, der das Flohmarkt-Wochenende mit dem Freizeitheim organisiert hat. Da sei es einfacher, das Freizeitheim nur einmal durchgängig für drei Tage zu räumen. Schnare ist zufrieden mit der Premiere des Flohmarkt-Wochenendes, vom 2. bis zum 4. September 2016 wird es eine zweite Auflage der Veranstaltung im Freizeitheim geben.

Als das Flohmarkt-Wochenende am Sonntagnachmittag mit dem Kindersecondhand-Flohmarkt endet, liegen in der Kasse von Amélie Strege aus dem Stadtteil 17,10 Euro. Die Grundschülerin hat zusammen mit ihrer Freundin Amélie Isaak auf der Kinderfläche altes Spielzeug und Bücher verkauft. Seit 11.30 Uhr haben die Mädchen vor dem Freizeitheim angestanden, um einen guten Platz für ihren Verkaufsstand zu erobern. „Wir waren die Vierten in der Reihe“, sagt Amélie und lobt im nächsten Atemzug die Pommes von nebenan, in die sie einen Teil ihres heutigen Verdienstes wieder investiert hat.

Auf der großen Verkaufsfläche bauen Tamaris Akarbi und Innawa Bouba ihren Stand ab, das 70 cm hohe Einhorn wollte heute niemand haben. Einen Kassensturz haben die Schülerinnen noch nicht gemacht, für eine endgültige Bilanz ist es daher noch zu früh, doch die beiden hatten sich einen größeren Ansturm auf das Freizeitheim erhofft. „Vielleicht hatten die Leute heute am Sonntag nach zwei Tagen keine Lust mehr auf Flohmarkt“, mutmaßt Akarbi. Wiederkommen möchte sie nächstes Mal trotzdem.

Von Nadine Wolter

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