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Döhren Grüne kritisieren Pläne für Bebauung
Hannover Aus den Stadtteilen Döhren Grüne kritisieren Pläne für Bebauung
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00:15 17.07.2016
Von Saskia Döhner
Gebaut werden sollten Häuser mit zwei Stockwerken auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei an der Peiner Straße. Quelle: Michael Zgoll
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Hannover

In den nächsten fünf Jahren sollen in Hannover jährlich 1000 neue Wohnungen entstehen, die Hälfte der Neubauten sollen Mietwohnungen sein, 25 Prozent öffentlich geförderte Sozialwohnungen, der Rest werden Eigentumswohnungen. „Das hatten wir 2013 für das letzte große Baugebiet in der Seelhorst gefordert“, sagt Johnson: „50 Prozent Mietwohnungen, 25 Prozent davon Sozialwohnungen, und 50 Prozent Eigentum.“

"Über 100 Wohnungen wären möglich"

Gebaut werden sollten Häuser mit zwei Stockwerken auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei an der Peiner Straße. Besonders dagegen hatte sich die CDU gewandt, weil ihnen dies als Hochhäuser anmutete. So hätte man die gewünschte soziale Durchmischung gehabt, sagt Johnsen: „Über 100 Wohnungen wären da auf einen Schlag möglich, vom Cityhaus bis zum preiswerten öffentlich geförderten Wohnraum.“

Aber Rat und Verwaltung lehnten ab. „Stattdessen gibt es dort jetzt Doppelhaushälften von der Stange zu kaufen, vom Bauunternehmen vorab mündlich offeriert mit ,Machen Sie uns ein Angebot’.“ Die Kehrtwende der Stadt komme für das letzte große Baugebiet in der Seelhorst zu spät, kritisiert der Grünen-Politiker. Es wäre wünschenswert, so ergänzte er, wenn Rat und Verwaltung Impulse aus den Gremien vor Ort, aus der „vermeintlichen Provinz“, künftig besser wahrnehmen würden.

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