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Döhren Immer weniger Wohnungen für sozial Schwächere
Hannover Aus den Stadtteilen Döhren Immer weniger Wohnungen für sozial Schwächere
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13:00 12.06.2017
In Mittelfeld hält die Stadt Hannover noch die meisten Belegrechte im Bezirk Döhren-Wülfel. Quelle: Katrin Kutter
Hannover

Auffällig sind die enormen Unterschiede der Belegrechte mit Blick auf die einzelnen Stadtteile. Sie geben deutliche Hinweise auf die soziale Schichtung und potenziell problematische Quartiere. So sind in Waldhausen und Waldheim überhaupt keine Belegrechtswohnungen zu finden, in Seelhorst lediglich 27, in Wülfel immerhin schon 100 und in Döhren 199. Den höchsten Bestand aber hat – mit großem Vorsprung – Mittelfeld: Hier übt die Stadt 1446 Belegrechte aus. Diese Antwort gab die Verwaltung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion.

Wie Bezirksratsbetreuerin Gundula Müller erläuterte, laufen die Belegrechte bei vielen Förderobjekten älteren Datums nach und nach aus. Aufgrund der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt versuche die Stadt, die Belegrechte durch neue Vereinbarungen mit den Eigentümern der Immobilien zu erhalten oder gar neue Belegrechte zu erwerben – leider würden die Eigentümer aber nicht immer mitziehen.

Vor einem Gebäude in der Landwehrstraße parkt ein Wohnmobil, das von einer an der Hausfassade befestigten Videokamera überwacht wird. Die Grünen aus dem Bezirksrat Döhren-Wülfel wollten nun von der Stadtverwaltung wissen, ob solch eine Überwachung datenschutzrechtlich zulässig ist. Die Antwort ist unklar.

Michael Zgoll 07.06.2017

Abschüssige Fußwege, zugeparkte Bordsteinabsenkungen oder Löcher im Straßenpflaster sind für Senioren nicht nur ein Ärgernis, sondern zum Teil auch ein echtes Hindernis. Um herauszufinden, wo die Stadt in Döhren nachbessern muss, lud der Verkehrsclub Deutschland nun zum Fußgängercheck.

06.06.2017

Die Stadt wirbt dafür, sich bei nebenan.de anzumelden: um etwa Partner für private Hobbys wie Skatspiel zu finden, um Nachbarn um Hilfe bei handwerklichen Arbeiten zu bitten oder um ein Möbelstück zu verkaufen. Der Testlauf habe im Januar begonnen und sei auf ein Jahr befristet, so Patrick Ney, Projektmanager Vernetztes Wohnen.

Michael Zgoll 01.06.2017