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Kletterhalle kann wohl endlich genehmigt werden

Richtfest Kletterhalle kann wohl endlich genehmigt werden

Die Genehmigungsstau beim Bau der Kletterhalle für die Hannover-Sektion des Deutschen Alpenvereins (DAV) könnte endlich ein Ende haben. Möglicherweise muss die Sektion nun doch keinen zweiten Gutachter beauftragen und bezahlen, um die endgültige Genehmigung für Bau und Betrieb der Halle zu bekommen. Am Dienstag wurde Richtfest gefeiert. 

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Richtfest in der künftigen Kletterhalle in Döhren. 

Quelle: Schaarschmidt

Hannover. Es scheint, als würde sich das Mammutprojekt Kletterhalle für die Hannover-Sektion des Deutschen Alpenvereins (DAV) nun endlich zum Guten wenden. Am Dienstag feierte der Verein Richtfest im Rohbau neben dem Üstra-Betriebshof Döhren, und Vereinschef Manfred Bütefisch konnte eine erfreuliche Nachricht verkünden: Möglicherweise muss die Sektion nun doch keinen zweiten Gutachter beauftragen und bezahlen, um die endgültige Genehmigung für Bau und Betrieb der Halle zu bekommen.

Denn vor Kurzem hieß es noch aus dem Sozialministerium, das bereits vorliegende und abgenommene Sicherheitskonzept sei nicht ausreichend, ein externer Gutachter müsse es noch einmal gegenprüfen. Daraufhin hatte der Vorstand an Ministerin Cornelia Rundt geschrieben und um Gleichbehandlung gebeten. Bisher musste kein anderer Hallenbetreiber in Niedersachsen einen externen Gutachter heranziehen. „Nun habe ich erfahren, dass im Ministerium ein Brief formuliert wird, der es dem hannoverschen Bauamt ermöglichen soll, die Prüfung auszusetzen und das Konzept zu akzeptieren“, sagte Bütefisch. Damit würde der Verein einen Betrag im mittleren vierstelligen Bereich sparen.

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Das Geld kann er auch gut gebrauchen, denn bis zur Eröffnung der rund zwei Millionen Euro teuren Anlage in Holzbauweise ist noch einiges zu tun. Mit 15 Metern Höhe ist die Halle die einzige in Hannover, in der Wettkämpfe ausgetragen werden können. Drei Wände sollen komplett für die Sportler hergerichtet werden, hinter der vierten werden Büro- und Schulungsräume eingerichtet. Neben dem Empfangstresen soll ein kleines Bistro Platz finden, im ersten Stock die Buchhaltung, die Geschäftsräume, zwei Schulungsräume und ein Raum für die Vereinsjugend. Im zweiten Stock wird es einen Boulderbereich geben und eine kleinere, sechs Meter hohe Kletterwand für Schulungszwecke. Im zur Halle offenen Raum nebenan finden die Zuschauer bei den Wettkämpfen Platz.

Von Isabel Christian

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  • Bevölkerungsdichte : 2.035 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahl : 30519
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