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Döhren Mehr als 200 Bohrungen an der Schnellwegbrücke
Hannover Aus den Stadtteilen Döhren Mehr als 200 Bohrungen an der Schnellwegbrücke
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00:16 03.12.2016
Von Conrad von Meding
Die Schnellwegbrücke über die Hildesheimer Straße soll noch bis 2023 in Betrieb bleiben. Quelle: Mast (Archiv)
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Hannover

Derzeit laufen Stabilisierungsarbeiten, damit die Schnellwegbrücke noch bis 2023 hält - danach soll sie ersetzt werden, wahrscheinlich durch einen Tunnel.

In der vergangenen Woche hat erneut der Planungsdialog getagt, in dem mehrere Dutzend Stadtteilbewohner, Kommunalpolitiker sowie Vertreter von Vereinen, Verbänden und Wirtschaft die Planung kritisch begleiten. Unter anderem stellte ein Lärmschutzgutachter den derzeitigen Stand der Arbeiten vor, und es wurde über die anstehenden Baugrunduntersuchungen informiert. Es habe sehr viele Fragen in dem nicht öffentlich tagenden Gremium gegeben, sagte Moderator Ralf Eggert, etwa nach rechtlichen Ansprüchen der Anlieger oder auch danach, ob die deutlich leisere E-Mobilität nicht viele Lärmschutzvorhaben an dem Bauwerk überflüssig machen werde.

Der Bürgerdialog soll die Planung dauerhaft begleiten, die Landesstraßenbaubehörde versucht so erstmals eine intensive Bürgerbeteiligung schon im Vorfeld von Entscheidungen. Was genau als Ersatz für die Brücke gebaut wird, steht noch nicht fest, wahrscheinlich ist eine Tunnelvariante. Bis zum Sommer sollen viele Alternativen ausgeschlossen sein.

Zwei Flüchtlingswohnheime hat Mittelfeld bereits, ein drittes ist in Planung. Und das obwohl die Stadt angedachte Standorte in der Döhrener Thurnitistraße und der Wülfeler Erythropelstraße auf Eis gelegt hat. Nun streitet der Bezirksrat um die Details eines Antrags, der den Standort in Döhren wieder ins Gespräch bringen soll.

Michael Zgoll 28.11.2016

Der Bezirksrat Döhren-Wülfel hat seine Bemühungen, Bürger in das politische Alltagsgeschäft einzubinden, intensiviert. Das Gremium billigte in der jüngsten Sitzung eine Beschlussdrucksache der Stadt, wonach es zu Beginn einer jeden Bezirksratssitzung eine Einwohnerfragestunde geben soll. Mit einer wichtigen Änderung.

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Die alte Bezirksbürgermeisterin im Stadtbezirk Döhren-Wülfel ist die neue: Antje Kellner (SPD) bekam in der konstituierenden Sitzung des Gremiums zehn von 17 Stimmen. Der AfD-Vertreter Mario Seebode glänzte hingegen durch Abwesenheit.

Michael Zgoll 20.11.2016
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