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Döhren Nur in kleinen Hallen ist noch Platz
Hannover Aus den Stadtteilen Döhren Nur in kleinen Hallen ist noch Platz
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00:15 02.07.2016
Von Michael Zgoll
Andrej Demler (Hintergrund) lehrt die Grundschüler Skadi Jacobsen (8, links) und Faris Hurtiç (7), sich trotz eines gewaltfreien Miteinanders selbst zu behaupten. Quelle: Jan Philipp Eberstein
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Hannover

Allerdings dürfe man, meint die Stadt, das Sporthallendefizit nicht „sektoral“ betrachten: Auf das gesamte Stadtgebiet gesehen seien „gemäß der anerkannten Orientierungswerte“ ausreichend Sporthallen vorhanden. Von daher, so die für viele Stadtteilbewohner sicher unbefriedigende Schlussfolgerung, sieht die Verwaltung derzeit keinen Bedarf zum Bau weiterer Sportflächen oder -hallen in Döhren-Wülfel.

Die Sozialdemokraten hatten in ihrer Anfrage darauf hingewiesen, dass Sport - verstärkt in den Bereichen Gesundheit, Integration und Inklusion - immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Stadt habe sich zur Aufgabe gesetzt, auch bislang nicht ausreichend vertretene Zielgruppen an den Sport heranzuführen. „Der Fokus im Sachgebiet Sportentwicklung wurde ab 2015 neben bestehenden Aktivitäten vermehrt auf die frühkindliche Bewegungsförderung, die Inklusion und die Generation 60 plus gerichtet“, heißt es in dem Antrag. Daher sei es zwingend notwendig, in ausreichendem Maß Sportflächen zur Verfügung zu stellen. 

Auslastung der Hallen ist hoch

Nach den Feststellungen der Verwaltung ist die Auslastung der Schulsporthallen in Döhren-Wülfel hoch - wie im gesamten Stadtgebiet. Nichtsdestotrotz gebe es insbesondere in kleinen Hallen und im Sommerhalbjahr (vom 1. April bis 30. September) vereinzelt noch freie Hallenzeiten. Diese könnten Interessenten bei der städtischen Sporthallenverwaltung erfragen und die Hallen bei Bedarf anmieten; Gleiches gelte für Sportplätze.

Eine Auslastungsanalyse der Vereinssportanlagen im Stadtbezirk hat nach Auskunft der Stadt zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen geführt. Während die Sportanlage des VfR 1906 an der Gustav-Brandt-Straße sehr gut genutzt wird, gibt es auf den Bezirkssportanlagen Döhren (Schützenallee) und Wülfel (Paderborner Straße) noch freie Kapazitäten. Die Sportanlage des Hockey- und Tennis-Clubs an der Wilkenburger Straße werde sogar nur wenig genutzt.

Folgende Schulsporthallen gibt es derzeit im Stadtbezirk:

  • Grundschule (GS) Beuthener Straße (Mittelfeld), 540 Quadratmeter Fläche
  • GS Heinrich-Wilhelm-Olbers-Grundschule (Döhren), 288 Quadratmeter
  • GS Kardinal-Bertram-Schule (Wülfel), 216 Quadratmeter
  • GS Loccumer Straße (Wülfel), 200 Quadratmeter
  • GS Suthwiesenstraße (Döhren), 1188 Quadratmeter
  • Dietrich-Bonhoeffer-Realschule (Döhren), 288 Quadratmeter
  • Glockseeschule (Döhren), 200 Quadratmeter

Im Freien liegende Schulsportplätze sind an der Grundschule Beuthener Straße (Asche) und der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule (Rasen) vorhanden.

Die Vereinssportanlagen mit Außensportflächen gliedern sich wie folgt auf:

  • Verein für Rasenspiele 1906 (Gustav-Brandt-Straße 52), Grundstücksgröße 15 800 Quadratmeter, ein Rasen-Rugbyspielfeld
  • FC Schwalbe / Spvgg. Niedersachsen Döhren (Bezirkssportanlage, Schützenallee 10), Grundstücksgröße 74 360 Quadratmeter, zwei Beachvolleyballfelder, sieben Sand-Tennisplätze, vier Rasenspielfelder, ein Tennenspielfeld, ein Kunststoff-Kleinspielfeld, ein Rasen-Minispielfeld, eine Petanqueanlage
  • Hockey und Tennis Club Hannover (Wilkenburger Straße 34), Grundstücksgröße 18 435 Quadratmeter, drei Sand-Tennisplätze, zwei Rasenspielfelder, eine Beachvolleyballanlage, eine Petanqueanlage
  • VfB Hannover-Wülfel (Bezirkssportanlage, Paderborner Straße), Grundstücksgröße 39 175 Quadratmeter, eine Zwei-Feld-Tennishalle, acht Sand-Tennisplätze, ein Rasenspielfeld, ein Tennenspielfeld, eine Petanqueanlage

Aufgrund umfangreicher Bauarbeiten an der Südschnellweg-Brücke werden im Kreuzungsbereich von Hildesheimer Straße und Willmerstraße ab 23. Juni bis 3. August einzelne Fahrspuren gesperrt. Das ist nur eine von vielen Baustellen, die die Stadt in den Sommerferien in Angriff nimmt.

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