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Döhren Wasserkraftwerksgegner demonstrieren in Döhren
Hannover Aus den Stadtteilen Döhren Wasserkraftwerksgegner demonstrieren in Döhren
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00:17 13.11.2017
Von Michael Zgoll
Döhrener protestieren lautstark gegen den befürchteten Lärm eines Wasserkraftwerks.  Quelle: Villegas
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Hannover

Mehrere Versammlungsteilnehmer taten per Megafon kund, warum das Kraftwerk nicht gebaut werden sollte. In der Bezirksratssitzung waren die Zuschauerränge dann gut gefüllt; eine Diskussion mit Investor Fritz Eberlein und Planer Frank Gries vom Ingenieurbüro Heidt und Peters verlief aber einigermaßen sachlich.

Gegen den Bau des Wasserkraftwerks gab es 335 Einwände von Privatleuten, außerdem wurde eine Liste mit 404 Unterschriften eingereicht. Das erklärten Regionsvertreter zum Ergebnis des Beteiligungsverfahrens. Im Boot sind auch 29 Leitungsträger und Fachbehörden, außerdem acht Naturschutzverbände. Aller Voraussicht nach wird die Erörterung der Einwände auf einem zwei- bis dreitägigen Termin im Februar oder März 2018 vonstatten gehen; diese Veranstaltung richtet sich nur an die beteiligten Personen und Institutionen.

In der Bezirksratssitzung meldeten sich etliche Kritiker zu Wort. Sie empfinden das am Ufer geplante Betriebsgebäude als hässlich, sie fürchten, dass das Kraftwerk viele Fische das Leben kosten wird, dass das aufgestaute Leinewasser zu Wasserschäden in Wohnungen führt und die Anlage viel Lärm und Vibrationen verursachen könnte. Investor und Planer versuchten, alle Einwände auszuräumen. Das Fazit von Fritz Eberlein: „Es gibt genügend Wasserkraftwerke in der Nähe von Wohnhäusern, die tadellos funktionieren.“ Doch überzeugen konnte er die Gegner der Anlage damit offenkundig nicht.

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