Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Groß-Buchholz CDU nennt geplanten Grundschulstandort untragbar
Hannover Aus den Stadtteilen Groß-Buchholz CDU nennt geplanten Grundschulstandort untragbar
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 18.12.2016
Von Gabi Stief
Auf der Grünfläche südlich der Albert-Liebmann-Schule (links) soll die neue Schule entstehen. Quelle: Tim Schaarschmidt
Anzeige
Hannover

Seit einem Jahr besuchen Erstklässler aus dem Stadtteil die Maximilian-Kolbe-Schule im benachbarten Kleefeld, weil die Schule am Groß-Buchholzer Kirchweg (Grobuki) überlaufen ist. Nun ist ein Grundstück gefunden: am Paracelsusweg, zwischen Messeschnellweg und Podbielskistraße.

Der Bezirksrat stimmte dem Vorschlag der Stadt in seiner jüngsten Sitzung zu - allerdings mit einer Ausnahme. Die CDU-Fraktion hält den Standort für untragbar. „Der Stadtspitze sind die Finanzen wichtiger als die Interessen der Schüler“, kritisierte Fraktionschef Maximilian Oppelt.

Die CDU erinnerte die anderen Parteien daran, dass man einst gemeinsam für eine Schule auf dem ehemaligen Gelände des Oststadtkrankenhauses oder in der Nähe des dort geplanten Wohnquartiers plädiert habe. Nun werde eine zentrale Bildungseinrichtung an den Rand des Stadtbezirks hinter eine Lärmschutzwand gedrängt, schimpfte CDU-Bezirksratsherr Arne Borstelmann. Auch die direkte Nachbarschaft der neuen Grundschule zur Albert-Liebmann-Schule, einer Förderschule, sei „schwierig“; ein Verkehrschaos sei absehbar. SPD, Grüne und Linke unterstützten dagegen den Vorschlag der Verwaltung.

SPD-Fraktionschef Hans Behrendt lobte ausdrücklich die geplante Dreizügigkeit der Schule mit Turnhalle und Bolzplatz und den anvisierten Eröffnungstermin zum Schuljahr 2021/2022. Die Grünen hielten die Einwände der CDU zudem für abwegig. Der Paracelsusweg sei gerade einmal 500 Meter vom Wunschstandort am Oststadtkrankenhaus entfernt, argumentierten sie. Ex-CDU-Mitglied Friedrich Wilhelm Busse erinnerte die CDU-Kollegen daran, dass sie früher einmal die Albert-Liebmann-Schule als neue Grundschule favorisiert hätten - diese befinde sich aber genau an jenem Ort, den man nun für ungeeignet halte.

Stadtplanerin Constanze Baron bezeichnete den Standort als die günstigste Variante. Das Grundstück gehöre bereits der Stadt und sei kein hochwertiges Bauland. Zudem sei das ehemalige GBH-Gebäude in der Nähe des Oststadtkrankenhauses bereits für Dienststellen der Kfz-Zulassungsstelle reserviert.

Schulamtsleiterin Petra Martinsen bedauerte, dass man die Albert-Liebmann-Schule zu einer Zeit an die Region verloren habe, als die Schülerzahlen dahinschmolzen. Der Beschluss sei nicht rückgängig zu machen. Ein mögliches Verkehrschaos indes fürchtet Martinsen nicht. „Wir hoffen, dass die Schüler auf Füßchen und Rollern kommen statt im Auto der Eltern.“

Beinahe ein Jahr ist die Kita auf dem Gelände des ehemaligen Oststadtkrankenhauses bereits alt. Doch erst jetzt wurde der Neubeginn gebührend gefeiert. Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski, Bezirksbürgermeister Henning Hofmann und weitere geladene Gäste und Eltern nutzen die Gelegenheit, sich einen Eindruck zu verschaffen.

11.12.2016

Nach einem Brand im Stadtteil Groß Buchholz ist ein 56-jähriger Mieter im Krankenhaus verstorben. Die Polizei geht davon aus, dass eine brennende Zigarette die Ursache für Feuer in der Wohnung war. Der Schaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

05.12.2016

Nach einem Brand in einem Wohnhaus am Tripweg in Groß-Buchholz ist ein 56-Jähriger gestorben. Die Feuerwehr hatte den Mann am späten Sonnabend aus seiner brennenden Wohnung gerettet. Wenig später erlag er seinen schweren Verletzungen. 

04.12.2016
Anzeige