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Groß-Buchholz Trinker rauben zweimal dasselbe Opfer aus
Hannover Aus den Stadtteilen Groß-Buchholz Trinker rauben zweimal dasselbe Opfer aus
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02:15 15.07.2016
Quelle: Symbolfoto
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Groß-Buchholz

Bei dem ersten Übergriff nahe dem Roderbruchmarkt, an dem sich die beiden Angeklagten offenbar fast täglich aufhalten, sollen sie auf G. eingeprügelt haben und ihm danach sein Handy und eine Soft­air-Pistole entwendet haben, die G., der als Nebenkläger auftrat, nach eigener Angabe zum Selbstschutz bei sich hatte. Einen Tag vor Weihnachten soll K. dem Opfer dann erneut an dem Kiosk am Roderbruchmarkt aufgelauert haben. Mit einem Tischbein soll der 22-Jährige G. gegen das Knie geschlagen und dazu gezwungen haben, auch sein neues Handy herauszugeben.

Vor der 12. Großen Strafkammer, wo der Fall verhandelt wird, machten es sich die beiden Angeklagten am Dienstag einfach. Während der gebürtige Kasache S. sich nicht zu den Vorwürfen äußerte, ließ K. eine Erklärung von Rechtsanwalt Benjamin Schmidt verlesen. Darin gestand er die Tat im Großen und Ganzen, gelobte Besserung, erklärte aber auch, dass er gar nicht mehr wüsste, was eigentlich passiert sei. „Mein Vater war Alkoholiker, ich kam mit elf Jahren das erste Mal mit Alkohol in Berührung, und zur Zeit der beiden Taten habe ich jeden Tag etwa zwei Flaschen Wodka getrunken“, ließ K. mitteilen.

In seiner Zeugenaussage bestätigte das Opfer Marcel G. die Schilderung seines mutmaßlichen Peinigers sogar. Der arbeitslose 31-Jährige, der sich offenbar selbst häufig am Roderbruchmarkt aufhält, habe merhfach gesehen, wie K. und S. an dem Kiosk mit anderen Trinkern zechten. „Bei den beiden Taten wirkten sie auf mich aber eher nur angeheitert“, sagt G.
Der Prozess wird kommende Woche fortgesetzt. Dann soll auch ein Urteil gefällt werden.

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