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Groß-Buchholz Kabarettist und Anwohner gedenken Buchholzer Urgestein
Hannover Aus den Stadtteilen Groß-Buchholz Kabarettist und Anwohner gedenken Buchholzer Urgestein
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10:00 06.06.2017
Elisabeth Klein wird von ihren Freunden und Nachbarn schmerzlich vermisst. Quelle: Tomma Petersen
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Hannover

„Elisabeth Klein war ein echtes Buchholzer Original“, erklärt Kabarettist Matthias Brodowy. Gemeinsam mit Freunden und Anwohnern der Silberstraße gedenkt er der 97-Jährigen in der Gaststätte Zur Eiche, nur einen Steinwurf von ihrem Haus entfernt. Das Dörfliche hat sich Buchholz immer behalten. „Elisabeth Klein war so etwas wie eine Kommunikationsschnittstelle“, sagt Brodowy. Über alles wusste sie Bescheid. Dutzende Anekdoten und Geschichten fallen den Buchholzern über Klein ein.

„Für mich war sie eine Art Mutterersatz, auch wenn das vielleicht albern klingt. Sie hat immer so schöne Geschichten erzählt“, erinnert sich eine Nachbarin in der Runde. Ein anderer Buchholzer weiß noch, wie er als Junge im Geschäft der Familie Klein die riesigen Regale bewunderte. Auch eine Tonaufnahme von Klein läuft in dem Saal Zur Eiche. Die Buchholzerin berichtet darauf vom Leben im Dorf. „Es ist beeindruckend, dass sie druckreif sprechen konnte und über so viel Wissen verfügte“, findet Birgit Nerenberg vom Buchladen Sternschnuppe, die mehrere gedruckte Geschichten und Übersetzungen von Elisabeth Klein dabei hat. „Es geht einfach darum, diesem Unikum, das Frau Klein war, auf eine besondere Art und Weise zu gedenken“, sagt Brodowy. Ein Abschied, der der bekannten und geliebten Ur-Buchholzerin wohl gefallen hätte.

Von Tomma Petersen

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