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Groß-Buchholz Neue Wohnung für Clown Fidolo am Roderbruchmarkt
Hannover Aus den Stadtteilen Groß-Buchholz Neue Wohnung für Clown Fidolo am Roderbruchmarkt
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14:00 28.10.2017
Willkommen: Die Clowns begrüßen ihre ersten kleinen Gäste Quelle: Sonja Steiner
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Hannover

Das neue Domizil für den beliebten Clown, der seit Jahren im Roderbruch insbesondere für sozial benachteiligte Kinder da ist, musste aufgrund der Kündigung der alten Wohnung am Osterfelddamm gefunden werden. „Ohne Jörg Kofink, den Quartiersmanager von Hanova, wäre das so nicht möglich gewesen. Er hat uns erst darauf gebracht, dass Fidolo in den Neubau einziehen könnte“, sagt Katharina Mohs vom Kulturtreff Roderbruch.

20 Kinder stürmen in den Hausflur und stoppen vor der Wohnungstür. Sie kommen aus der Beuthener Grundschule in Mittelfeld. Ein Junge darf das Band für die Eröffnung durchschneiden - und schon drängeln sich alle im Flur der 68 Quadratmeter großen Wohnung mit einem Schwarzlichtraum, Küche und Wohnzimmer. Dort wird es gemütlich eng, als die Kinder im Halbrund Platz genommen haben. Fidolo und Clown Fussel begrüßen ihre ersten Gäste an der Nußriede 4c mit ein paar typischen Clownerien. Bürgermeister Henning Hofmann hat sich zur Begrüßung eine rote Nase mitgebracht. „Die setze ich immer auf, wenn mir die Bezirksratssitzung zu langweilig wird“, meint er. Allerdings scheinen die Kinder den Scherz nicht ganz zu verstehen.

Der von Hanova errichtete Neubau an der Nußriede soll künftig Flüchtlingen eine neue Bleibe bieten, doch noch hat die Stadt keine konkreten Mieter. „Es sind auch Aktionen für Erwachsene geplant. Wir könnten uns etwa vorstellen, Kochkurse anzubieten“, sagt Mohs, die beim Kulturtreff zuständig für die Integrationsarbeit ist. „Wir wollen die Bewohner des Hauses einbeziehen und sind gespannt, wer das sein wird“, ergänzt der Theaterpädagoge, Schauspieler und Clown Horst Schneider alias Fidolo.

Auch in diesem neuen Rahmen fördert neben der Stadt Hannover und dem Kulturtreff Roderbruch die Bürgerstiftung die Arbeit von Fidolo und Fussel weiter - mit 51 000 Euro bis 2019. „Wir waren anfangs skeptisch, ob das Integrationsprojekt aufgeht. Aber wir schätzen die Clownspädagogik sehr. Sie ermöglicht Kindern, in guter Weise zu sich selbst zu finden“, meint Helga Weber von der Stiftung. Das Angebot für Grundschulen und Kitas bleibt derweil bestehen und ist für die nächste Zeit schon ausgebucht. Und Fidolo freut sich, nun eine Wohnung im Erdgeschoss zu haben. „Hier kommen viele Menschen vorbei, die zum Markt gehen, und daher ist es einfacher, mal vorbeizuschauen.“

Von Sonja Steiner

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