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Schienenlärm nervt in Groß-Buchholz

"Besonders belastend" Schienenlärm nervt in Groß-Buchholz

Dass die Stadtbahnen im Zehn-Minuten-Takt fahren, dafür brauchen die Anwohner keinen Fahrplan – sie können es hören. Die Bewohner sind genervt vom Lärm.

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Tagsüber biegen Stadtbahnen im Zehn-Minuten-Takt hinter der Station Noltemeyerbrücke in die Sutelstraße ein.

Quelle: HAZ

Hannover. Tagsüber biegen Stadtbahnen im Zehn-Minuten-Takt hinter der Station Noltemeyerbrücke in die Sutelstraße ein. „Wir brauchen keinen Fahrplan, um das zu wissen. Wir können es hören“, sagt Anwohnerin Marion Köhler. Schon mehrfach haben sie und Nachbarn sich bei der Üstra über das Quietschen beschwert, das mit der Kurvenfahrt der Bahnen einhergeht. „Im Sommer, wenn Fenster geöffnet sind, ist das besonders belastend“, sagt Köhler. Die Üstra gibt sich nach Angaben von Sprecher Udo Iwannek zwar Mühe, die Geräuschkulisse zu minimieren, kann aber keine komplette Abhilfe schaffen.

Abzweigstrecke wird jede Nacht geschmiert

Nach Angaben von Köhler ist das Quietschproblem besonders markant, seit die Üstra vor gut zwei Jahren in diesem Bereich die abgefahrenen Gleise ersetzt hat. Diesen Zusammenhang kann sich das Unternehmen nicht erklären. „Es hat sich um einen Austausch gehandelt, ohne dass Kurvenradien verändert wurden oder ein anderer Gleisaufbau gewählt wurde“, sagt Iwannek. Damit es leiser wird, werde die Abzweigstrecke in jeder Nacht geschmiert. „Völlig lautlos wird es dadurch aber nicht, weil bei der Stadtbahn Metall auf Metall fährt“, erklärt der Unternehmenssprecher. Man müsse die Anwohner um Verständnis bitten.

Grüne Bahnen verursachen Lärm

Köhler berichtet, dass es ausschließlich die grünen Bahnen sind, die den Lärm verursachen. Die werden zwar nach und nach durch die neuen Modelle vom Typ TW 3000 ersetzt, aber das kann die Anlieger an der Sutelstraße nur bedingt trösten. „Auf der Strecke Richtung Fasanenkrug sollen die grünen Bahnen bis 2020 fahren“, berichtet Köhler.

Die Kurve in Groß-Buchholz ist nicht die erste Ecke im Stadtgebiet, an der es Ärger durch Quietschgeräusche gibt. Vor einiger Zeit betraf das den Goethekreisel in der Calenberger Neustadt. Dort wurde dann eine automatische Schmieranlage eingebaut.

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Groß-Buchholz in Zahlen
  • Stadtbezirk : Buchholz-Kleefeld, 4. Stadtbezirk in Hannover 
  • Stadtteile: Kleefeld, Groß-Buchholz, Heideviertel
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.135 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Groß-Buchholz (26.128 Einwohner), Kleefeld (12.045 Einwohner), Heideviertel (4.962 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 3.090 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30655, 30625, 30627
  • Geschichte : Groß-Buchholz gehört seit 1907 zu Hannover.
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