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Studenten begeistern Schüler mit Experimenten

JuniorLab Studenten begeistern Schüler mit Experimenten

Das JuniorLab der Leibniz-Uni Hannover kommt regelmäßig mit wissenschaftlichen Experimenten an die Schulen und hat auch an der IGS Roderbruch Halt gemacht. Die spannenden Experimente der Studenten brachten die Schüler für einen Vormittag lang zum staunen.

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Natalie Uphaus erklärt den Grundschülern, wie man stabile Brücken baut. 

Quelle: Carina Bahl

Groß Buchholz. Wie schafft man es, dass Hochhäuser nicht umfallen und Brücken nicht brechen? Wie entstehen Tief- und Hochdruckgebiete, und wie wirken sie sich auf unser Wetter aus? Wie kommen Forscher von einer Idee zu einem Beweis? Mit diesen und vielen anderen Fragen haben sich die Viertklässler der IGS Roderbruch am Dienstagvormittag beschäftigt. Das JuniorLab der Leibniz-Uni Hannover kam zum Besuch vorbei und sorgte mit spannenden Experimenten für jede Menge „Ahs“ und „Ohs“ in den Klassenräumen.

Studenten der Fächer Maschinenbau, Meteorologie, Bauingenieurswesen und Physik verwandelten sich für diesen Vormittag in Lehrer, um die Neun- bis Zehnjährigen für die Wissenschaften zu begeistern. „Gar nicht so einfach, die komplexen Inhalte ohne Formeln kindgerecht zu erklären“, sagte Student Johannes Dieckmann.

Mit Feuereifer dabei

Das merkten die Grundschüler nicht. Im Gegenteil: „Total spannend“ fand der neunjährige Can beispielsweise das Experiment im Maschinenbau-Labor. Mit bunten Stiften hatten er und seine Mitschüler einen Kreis auf Filterpapier gemalt und es ins Wasser getaucht - wie durch Zauberei veränderten und verteilten sich die Farben. Chromatographie nennen das die Wissenschaftler.

Seit 2011 besucht des Team des JuniorLabs Schulen in der Stadt und Region Hannover, um die Schüler für Naturwissenschaften und Technik zu interessieren. An der IGS Roderbruch rannten die Studenten damit offene Türen ein. „Beeindruckend, was die Kinder schon so alles wissen“, lobte Studentin Natalie Uphaus das Engagement der Viertklässler. In welches der vier Labore man auch hineinschaute: Die Finger schossen nur so in die Höhe, um die vielen Fragen der Studenten zu beantworten. Albert Einstein, Daniel Düsentrieb, Marie Curie - fast jeden großen Namen der Forschung hatten die Grundschüler schon einmal gehört. „Leonardo Da Vinci war auch ein Forscher“, stellte der neunjährige Elias fest - er habe die erste Flugmaschine erfunden. Und Leibniz, was hat der erfunden? „Den Keks?“, fragte eine Schülerin. Nicht ganz. Aber auch darauf gab es eine kinderfreundliche Antwort aus dem JuniorLab: „Leibniz ist im Prinzip Schuld daran, wie Mathe heute auch bei Euch an der Schule unterrichtet wird.“ Der war das also ...

Von Carina Bahl

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