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Hainholz 24 Künstler zeigen Vielfalt der Szene
Hannover Aus den Stadtteilen Hainholz 24 Künstler zeigen Vielfalt der Szene
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00:15 11.09.2017
Von Bärbel Hilbig
Am Freitag geht’s los: Bewegte Zeiten in der Kunstmarkthalle. Quelle: Samantha Franson
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Hannover

Zum zweiten Mal nach dem Start 2015 wird die Kunstmarkthalle Hainholz Ort einer Gemeinschaftsausstellung von 24 Künstlern. „Die meisten leben in Hainholz oder haben ihre Ateliers hier“, berichtet Organisatorin Monika Neveling. Direkt neben der alten Halle mit Industrieambiente an der Schulenburger Landstraße 150 haben zahlreiche freischaffende Künstler und Handwerker in den vergangenen Jahren auf ehemaligen Büroetagen Arbeitsräume bezogen.

Zur Vernissage am Freitag, 8. September, um 19 Uhr spielen die kurdischen Musiker Hemin Reza, Faruk Mirza und Barzan. Kostümbildner gestalten eine Performance. Geöffnet ist vom 9. September bis 1. Oktober sonnabends von 16 bis 20 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr.

Weitere Ateliergemeinschaften aus dem Stadtteil sind in der Ausstellung mit dem Titel „Standpunkt – Bewegte Zeiten“ vertreten. So arbeitet Eric Pina in der Helmkestraße. Sun-Rae Kim und Bong-Kil Kim gehörten bis vor Kurzem zur Kornbrennerei, bis sie das ehemalige Hausmeisterhaus am Kulturtreff Hainholz bezogen haben.

Ein internationaler Stadtteil

„Wir wollen alle ein bis zwei Jahre eine große Ausstellung bieten“, sagt Neveling. Mit Mitstreitern aus dem Kulturbunker Hainholz hat sie den Verein Kulturspielraum Hannover gegründet, der Hainholz künstlerisch weiter beleben will. Die Ausstellung spiegelt die Internationalität des Stadtteils wider: Elf Künstler kommen aus Ländern wie Syrien, Bosnien, Russland, dem Irak oder Korea.

Zu sehen sind Malerei, Skulptur, digitale Kunst, Fotografie, Installation und Kostümbild von Bibard Alzerkly, Shadi Alzerkly, Dionysos Keller, Florian Fischer, Franz Hinrichsmeyer, Holger Hütte, Jo Jüterbock, Bong-Kil Kim, Sun-Rae Kim, George Mardare, Faruk Mirza, Monika Neveling, Eric Pina, Marion Pusch, May Richi, Claudia von Rohr, Christine Rohrbach, Taha Salih, Ahmad Salma, Robert Schaper, Brigitte Schrage, Wolfgang K. Steidele, Ingrid A. Rost und Sergej Tihomirov. Das Kulturbüro der Stadt und der Quartiersfonds Hainholz fördern das Projekt.

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