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Goetheschüler kippen Lachse in die Leine

Auswilderungsaktion Goetheschüler kippen Lachse in die Leine

Gemeinsam mit Tierschützern und dem Großaquarium Sea Life haben Schüler der Goetheschule am Ricklinger Ihme-Delta etliche Lachse ausgewildert. Dadurch soll langfristig ein sich selbst erhaltender Lachsstamm im Wasser aufgebaut werden, da der Lachs vom Aussterben bedroht ist. 

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Die Lachse landen im Ricklinger Ihme-Delta.

Quelle: Privat

Herrenhausen/Ricklingen. Die Leine ist um ein paar Lachse reicher – dem Großaquarium Sea Life, der Biologie-Arbeitsgemeinschaft der Goetheschule und dem Verein Leine-Lachs sei Dank. Bei der jüngsten Auswilderungsaktion am Ricklinger Ihme-Delta haben die Schüler etliche Eimer mit Lachsen und Wasser durch unwegsames Gelände an die Ihme getragen.

Umwelt- und Tierschutz sind dem Goethegymnasium ein Anliegen, auch eine Projektwoche gab es zu dem Thema. „Wir freuen uns sehr, an der Auswilderung teilnehmen zu können“, sagt Lehrer Joachim Wendorf. Günther Ohnesorge vom Verein Leine-Lachs und Oliver Schaper, Aquarist im Sea Life, erläutern, warum die Lachse in der Leine angesiedelt werden sollen. Ziel sei es, einen sich selbst erhaltenden Lachsstamm aufzubauen. So soll gewährleistet werden, dass jedes Jahr genug laichreife Tiere für die Fortpflanzung und den Erhalt der Art in die Leine zurückkehren. Denn der Atlantische Lachs ist vom Aussterben bedroht.

Die Überfischung im Meer und Querverbauungen in den Flüssen seien nur zwei der Gründe, warum es in der Leine keine Lachse mehr gegeben habe, sagt Ohnesorge. Die letzten Lachse wurden 1860 in der südlichen Leine und noch nach dem Zweiten Weltkrieg im Bereich Neustadt am Rübenberge gefangen. Daher werden jährlich mehrere 10 000 Fische vom Verein Leine-Lachs in Ihme und Leine gesetzt. Sea Life unterstützt die Bemühungen mit einer Ausstellung von Jungfischen. Sie können täglich ab 10 Uhr bestaunt werden.     

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