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Gymnasium Limmer nimmt 850 Goetheschüler auf

Limmer/Herrenhausen Gymnasium Limmer nimmt 850 Goetheschüler auf

Weil die Goetheschule umgebaut wird, nimmt das Gymnasium Limmer rund 850 Schüler und Lehrer der Herrenhäuser Schule auf. Damit ist das neue Gymnasium auf einen Schlag gut gefüllt. Platz hat es aber nur für ein Jahr, dann kommt ein neuer Jahrgang in Limmer dazu.

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Doppelte Nutzung: Für zwei Jahre ist das neue Gymnasium Limmer auch Lernort für die Schüler der Goetheschule.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. Mit dem Schulstart nach den Sommerferien ist das noch neue Gymnasium Limmer auf einen Schlag gut gefüllt. Die erst vor einem Jahr gegründete Schule selbst zählt jetzt rund 280 Schüler. „Die Einschulung der 150 Fünftklässler feiern wir Freitag in unserer wunderschönen neuen Aula“, sagt Schulleiterin Wencke Hedderich. In den Ferien sind aber auch Lehrer und Schulsekretärinnen der Goetheschule aus Herrenhausen ins Gymnasium Limmer gezogen - und jetzt folgen rund 850 Schüler, denn in der Goetheschule laufen umfangreiche Sanierungs- und Bauarbeiten.

Alle müssen zusammenrücken

„Wir müssen alle ein bisschen zusammenrücken, aber wir haben in vielen Gesprächen Lösungen gefunden, damit beide Schulen gut arbeiten können“, meint Hedderich. Die Stadt hat für das Gymnasium Limmer das ehemalige Uni-Gebäude an der Wunstorfer Straße 14 gemietet und zunächst abschnittsweise umbauen lassen. Damit die Gäste aus Herrenhausen Platz finden, sind die Arbeiten in den Ferien vorangetrieben worden. Jetzt steht nur noch die Umgestaltung eines Trakts an, in dem die Schulbibliothek, Ganztags- und Musikräume unterkommen sollen. Die Schulleiterin hofft, dass dieser Bereich zum zweiten Schulhalbjahr fertig wird. Das ist wichtig, damit die provisorisch für den Musikunterricht genutzten Klassenräume frei für den nächsten Jahrgang werden, der im August 2018 eingeschult wird.

Die Lehrer des Gymnasiums Limmer unterrichten ihre Fünft- und Sechstklässler jetzt in einem eigenen Trakt. In beiden Jahrgängen gibt es jeweils fünf Klassen. Die Goetheschüler lernen im Hauptgebäude. Die Verwaltungen der Schulen arbeiten getrennt, liegen aber dicht beieinander, um Absprachen zu erleichtern.

Beide Gymnasien teilen sich die Fachunterrichtsräume. Damit das klappt, mussten die Stundenplaner ordentlich tüfteln, denn an der einen Schule dauert die Unterrichtsstunde 60, an der anderen 95 Minuten. „Das scheint zu funktionieren, und darüber bin ich sehr froh“, sagte Schulleiterin Hedderich. Zwei Jahre lang werden die Goetheschüler in Limmer zu Gast sein. „Dann muss die Goetheschule fertig sein, denn wenn im August 2019 unser vierter Jahrgang startet, wird es sonst zu eng“, schätzt Hedderich.

Goetheschule als Großbaustelle

An der Goetheschule bleiben nur die jeweiligen Fünft- bis Siebtklässler von Umzug und Bauarbeiten weitgehend unbehelligt, weil sie in der Außenstelle An Mußmanns Haube lernen. Im 1955 entstandenen Haupthaus der Goetheschule stehen dagegen beträchtliche Bauarbeiten an. Bisher haben rund 850 Schüler am Franziusweg gelernt, 400 Kinder besuchen die Außenstelle. Insgesamt 34 Millionen Euro investiert die Stadt in die Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums. Die Schule braucht mehr Platz, weil sie wie alle Gymnasien ab 2020 wieder einen 13. Jahrgang haben wird. „Wir bekommen Mensa und Cafeteria sowie Räume für kleinere Lerngruppen und den Ganztagsunterricht“, erläutert Axel Knoth, stellvertretender Leiter der Goetheschule. Durch Fahrstühle sollen alle Gebäudeteile für Behinderte zugänglich gemacht werden. Die Goetheschule ist fünfzügig, in der Oberstufe sogar sechs- bis siebenzügig. Das soll beibehalten werden. Geplant ist außerdem der Bau einer Dreifeld-Sporthalle mit Tribüne.

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