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Feuerwehr kämpft um Leben von Dackel Finchen

Herrenhäuser Gärten Feuerwehr kämpft um Leben von Dackel Finchen

Ein Dackel ist am Dienstagnachmittag beim Spazierengehen auf die dünne Eisdecke der Graft in Herrenhausen gelaufen und eingebrochen. Der Hund geriet unter die Eisdecke. Einsatzkräfte der Feuerwehr zogen das leblose Tier aus dem Wasser. Die Versuche der Reanimation blieben ohne Erfolg.

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Ein Feuerwehrmann versucht eine Wiederbelebung mittels Mund-zu-Schnauze-Beatmung bei Dackel Finchen.

Quelle: Julian Stratenschulte (dpa)

Hannover. Die Feuerwehr hat wirklich alles versucht, um am Dienstagnachmittag an den Herrenhäuser Gärten ein Leben zu retten: Mund-zu-Schnauze-Beatmung durch einen Feuerwehrmann, einen Tubus legen, Herzmassage. Nach einer guten halben Stunde stand fest, dass die Bemühungen vergeblich waren. Die 20 Monate alte Dackeldame Finchen, die auf die Graft gelaufen und durch das dünne Eis eingebrochen war, hat die Folgen des Sturzes ins eiskalte Wasser nicht überlebt.

Die 48-jährige Hundebesitzerin war gemeinsam mit einer Freundin spazieren gegangen, als gegen 14.30 Uhr das Drama seinen Lauf nahm. Die Dackeldame war auf die Graft gelaufen, eingebrochen und unter die Eisdecke gerutscht. Die Besitzerin wollte selbst retten und stand schon bis zu den Oberschenkeln im Wasser. „Zum Glück konnte ihre Freundin sie überzeugen, nicht weiterzugehen. Sie hätte sich selbst in Lebensgefahr gebracht“, sagt Feuerwehrsprecher Andreas Hamann.

Ein Dackel ist beim Spazierengehen auf die dünne Eisdecke der Gracht in Herrenhausen gelaufen und eingebrochen. Der Hund geriet unter die Eisdecke. Einsatzkräfte der Feuerwehr zogen das leblose Tier aus dem Wasser. Die Versuche der Reanimation blieben ohne Erfolg.

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Die Freundin hatte auch die Feuerwehr alarmiert, die mit zwei Fahrzeugen zum Ort des Geschehens eilte. Ein Feuerwehrmann sprang mit einem sogenannten Wasserrettungsanzug umgehend in die eiskalte Graft, arbeitete sich zu dem etwa zehn Meter vom Ufer entfernten Hund vor, stieß das Eis auf und brachte das leblose Tier ans Ufer.

Dort begannen die Kollegen sofort mit den Wiederbelebungsversuchen. „Man muss sich das ähnlich vorstellen wie bei einem Menschen“, erklärt Hamann. Eine Mund-zu-Nase-Beatmung sei nichts Ungewöhnliches – „unsere Leute haben das auch schon bei Katzen gemacht.“

Insgesamt waren sieben Feuerwehrleute an der Aktion mit dem tragischen Ende beteiligt. Hamann lobte die Freundin der Hundebesitzerin dafür, dass sie die Ruhe bewahrt und Finchens Frauchen trotz dessen Verzweiflung von weiteren Versuchen abgehalten hat, ihren Vierbeiner zu retten. Die 48-Jährige wurde bis zum Eintreffen ihres Mannes in einem Rettungswagen betreut und aufgewärmt.

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