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Herrenhausen Neuer Vorsitz beim IHG
Hannover Aus den Stadtteilen Herrenhausen Neuer Vorsitz beim IHG
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00:15 25.06.2016
Hört auf: Christine Röttger - hier beim Shuffleboard. Quelle: Marcel Schwarzenberger
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Hannover

Die Gewerbetreibenden gründeten den Interessenkreis 1989, um ein Marktfest zu organisieren. Es geht längst um mehr.

Es sollen noch ein paar Pflanzkübel aufgestellt werden; vielleicht Ende dieses Jahres noch. Doch die 2015 von der IHG gestartete Aktion, um den Stadtteil ein wenig schöner zu machen, ist schon weit gediehen: Mehrere Sitzbänke sind in Herrenhausen aufgestellt; kofinanziert von Sponsoren und der städtischen Wirtschaftsförderung. Bänke und Kübel gleichen ihren älteren Pendants in den Herrenhäuser Gärten. Diese Modelle gibt es nirgendwo sonst in der Stadt. Auch so kann eine Imagekampagne für einen Stadtteil funktionieren.

"Ich lebe gern in Herrenhausen"

Röttger initiierte vor gut zehn Jahren den Slogan „Ich lebe gern in Herrenhausen“, der wiederum die städtische Aktion „Hannover heißt Zuhause“ inspirierte. 2006 legten Stadt und Herrenhäuser, mittendrin auch die IHG, Mitmachprogramme auf, die von der Stadt mit dem Motto „Ob drinnen oder draußen, ich lebe gern in Herrenhausen“, überschrieben wurden. Das waren die Jahre, in denen die Stadt noch um neue Bürger warb und die Hannoveraner von den Qualitäten ihrer Stadtteile überzeugen wollte.

Inzwischen wächst die Stadt, und die Wohnungsgenossenschaft WGH baute den Herrenhäuser Markt um - dafür verschwanden eine alte Ladenzeile und der Bunker. Viel wurde darüber diskutiert, auch innerhalb der IHG. Streitbar und energisch trat Liane Korbach vom örtlichen Kiosk auf und eckte manchmal bei der eher auf Ausgleich bedachten Röttger an. Auch sie kennt den Markt wie ihre Westentasche. Sie arbeitet gleich nebenan in der Kfz-Werkstatt ihres Mannes Hans-Ludwig. „Aber wir haben immer ein sehr menschliches Miteinander in Herrenhausen“, sagt Röttger. Sie und Korbach pflegen ein gutes Verhältnis zueinander. Und mit Bunkerabriss, dem jahrelangen Baulärm und den Neubauvorhaben der WGH haben sich die Geschäftsleute inzwischen arrangiert.

"Routine ist tödlich"

Aktionen, Feste, Stadtteilkalender, Nikolaustag für Kinder - viel wurde in den vergangenen 15 Jahren auf die Beine gestellt. Vieles soll auch bleiben. Aber Neues darf gern kommen, findet Röttger, die für ihre Ideen und ihr Engagement mit dem Bürgerpreis des Bezirksrats Herrenhausen-Stöcken ausgezeichnet wurde. „Routine ist tödlich“, begründet sie ihren Rücktritt. Katharina Handke wird es nun mit dem neuen Vorstand richten. Sie plant unter anderem eine Kooperation mit der Goetheschule. Und Fragebögen für Ideen und Wünsche sind auch schon an die Mitglieder verschickt.

Von Marcel Schwarzenberger

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