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Schüler protestieren für eine eigene Oberstufe

IGS Südstadt kämpft für Oberstufe Schüler protestieren für eine eigene Oberstufe

Die IGS Südstadt kämpft weiter für eine eigene Oberstufe. In der jüngsten Sitzung des Schulausschusses stellten Schüler und Eltern kritische Fragen, vorher hatten sie schon draußen demonstriert.

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Eltern, Schüler und Lehrer der IGS Südstadt protestieren vor dem Rathaus für eine eigene Oberstufe. 

Quelle: Foto: Schaarschmidt

Südstadt.  Hannover braucht mehr Oberstufenplätze an Integrierten Gesamtschulen (IGS). Das ist für die Stadtverwaltung klar. Spätestens in drei Jahren dürften die gemeinsame Oberstufe von der IGS Büssingweg, der IGS List und der IGS Vahrenheide/Sahlkamp und die anderen Oberstufen an den Gesamtschulen Mühlenberg, Roderbruch, Linden und Kronsberg nicht mehr ausreichen. Mindestens eine weitere vierzügige Oberstufe müsste errrichtet werden. Bedarf hätten sowohl die IGS Bothfeld als auch die IGS  Südstadt. 

An beiden Standorten käme man auf die erforderlichen 54 Schüler. Entschieden sei noch gar nichts, sagt Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski. An der IGS Südstadt sei allerdings das vollständige  Raumprogramm für eine Oberstufe wohl nicht umzusetzen. Platz genug für die allgemeinen Unterrichtsräume sei  zwar vorhanden, nicht aber für die Fachräume und die Sportflächen, hieß es.

Mehr als 80 Schüler, Eltern und Lehrer traten am Rande der jüngsten Schulausschussitzung für die Errichtung einer eigenen Oberstufe ein. Es sei Kindern, die sechs Jahre lang eine Schule in der Südstadt besucht hätten, nicht zuzumuten, dass sie zur Oberstufe nach Vahrenwald oder zum Kronsberg müssten, sagte Anna Pfennig, die Schulelternratsvorsitzende der IGS Südstadt. 

Anwohner gegen Schulausbau

Doch schon gegen  den geplanten Bau eines neuen Schulflügels, mit dem vermutlich im Frühjahr 2018 begonnen werden soll, hatte es erheblichen Protest von Anwohnern gegeben. Die sorgten sich um ihre Parkmöglichkeiten. Ein Mann hatte vorgeschlagen, die Schule ins Gewerbegebiet zu verlegen, sie habe sich zu einem erheblichen Störfaktor entwickelt: Durch den Ganztagsbetrieb sei dort von morgens bis zum Abend Lärm. Ein Nachbar hatte sogar gegen den Neubau geklagt, aber verloren. Zudem soll auch der Turnhallentrakt saniert werden und später der denkmalgeschützte Teil, in dem die Klassenräume untergebracht sind. 

Insgesamt steckt die Stadt mehr als 30 Millionen Euro in die IGS Südstadt. Durch die Bauarbeiten werden die Schüler auf dem Schulhof noch weniger Platz zum Spielen haben. Das sei bedauerlich, sagte ein Achtklässler im jüngsten Schulausschuss.

„Was können wir tun, damit die Schule eine Oberstufe bekommt?“, fragte ein Vater. Die Eltern, aber auch die Schulleitung hätten alles Erdenkliche getan, sagte Rzyski. Nun laufe die Prüfung, bis zum Frühjahr werde vermutlich eine Entscheidung fallen. 

Von Saskia Döhner

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