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Aus den Stadtteilen Konzept für Hochbahnsteige steht
Hannover Aus den Stadtteilen Konzept für Hochbahnsteige steht
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00:15 30.12.2017
   Quelle: Llorens
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Badenstedt

  Die Beschlüsse für das Bauprogramm hat der Regionsausschuss gefasst, wodurch die Infrastrukturgesellschaft der Region (Infra) die planrechtlichen Voraussetzungen schaffen kann. Die kalkulierten Baukosten belaufen sich auf zusammen 15,7 Millionen Euro, von denen 6,5 Millionen Euro auf die für den Nahverkehr zuständige Region entfallen. Den größeren Anteil trägt das Land.

Haltestelle Eichenfeldstraße: Sie ist mit 4300 Fahrgästen, die dort an Werktagen durchschnittlich ein- und aussteigen, bei weitem die am häufigsten genutzte der drei Stationen. Weil sie derzeit an zahlreiche Lokale und Einfahrten grenzt, will die Infra den Hochbahnsteig weiter westlich im Anschluss an den Gleisbogen errichten. Deshalb soll sie nach Fertigstellung zum Fahrplanwechsel nach der nähergelegenen Querstraße „Riechersstraße“ heißen. Die Infra plant einen 70 Meter langen Mittelhochbahnsteig, wofür die Gleise aufgeweitet werden müssen. Als Ersatz für wegfallende Autoparkplätze werden am Fahrbahnrand zusätzliche Parkbuchten angelegt. Für Radfahrer ist beidseitig ein durch Markierung von der Autopiste optisch abgetrennter Schutzstreifen geplant. Südlich der neuen Haltestelle sollen die Bahnen künftig auf einem separaten Rasengleis fahren. Baubeginn ist nach derzeitigem Planungsstand 2019, Fertigstellung im Dezember 2021.

Haltestelle Safariweg: Hier endet das Rasengleis und die Schienen verlaufen wieder auf der Fahrbahn. Der neue Hochbahnsteig wird ebenfalls 70 Meter lang und vier Meter breit. Auch für diese Haltestelle, den die Planer gegenüber der bestehenden leicht in Richtung Süden verlegen, müssen Parkplätze weichen und werden in Form von Buchten ersetzt. Fahrradschutzstreifen sind ebenfalls Programmbestandteil. Stadtauswärts kommen die Schienen wieder auf einen separaten Bahnkörper in Form eines Rasengleises. Der Hochbahnsteig für die Station mit werktäglich rund 900 Nutzern soll wie derjenige an der Eichenfeldstraße Ende 2021 stehen.

Haltestelle Hermann-Ehlers-Allee: Sie wird südlich der Überführung der Bückeburger Allee mit einem Mittelhochbahnsteig ausgebaut und mit 4,25 Metern etwas breiter als die beiden anderen. Der Grund: Der Zugang erfolgt über eine eingeschobene Rampe, die zum Teil bereits auf Ronnenberger Gebiet liegt. Der Bau dauert bis Ende 2022. An der Hermann-Ehlers-Allee sind im Werktagsdurchschnitt 850 Fahrgäste unterwegs.

Park+Ride-Platz: In unmittelbarer Nähe zur Station an der Hermann-Ehlers-Allee werden Stellflächen für 70 Autos und fünf Motorräder angelegt. Der Bauplatz liegt unmittelbar am Damm der Bückeburger Allee; der Zugang erfolgt über die Margot-Matthias-Straße.

Von Bernd Haase

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