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75.000 Euro für die Renaturierung der Wietze

Isernhagen-Süd 75.000 Euro für die Renaturierung der Wietze

Die naturnahe Umgestaltung der Wietze geht weiter. Am Montag haben die Bauarbeiten für die Renaturierung im Bereich des Regenrückhaltebeckens Große Heide und der angrenzenden Brachfläche bis zur Brücke Fuhrbleek begonnen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich zum Jahresende abgeschlossen werden.

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Die Wietze in Isernhagen-Süd.

Quelle: Michael Wallmüller

Hannover. „In dem 230 Meter langen Abschnitt sollen die Gewässerstruktur der Wietze verbessert und ein für Auen typischer Rückhalteraum für Hochwasser geschaffen werden“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. Mit der 75 000 Euro teuren Baumaßnahme will die Stadtentwässerung Hannover die Forderungen der Wasserrahmenrichtlinie des europäischen Gewässerschutzes (EG) umsetzen. Die Baustellenzufahrt führt nach Angaben der Stadt über die Straßen Kahlendamm, Fuhrbleek und Große Heide.

„Die Wietze erhält auf einer Länge von 160 Metern einen neuen, mäßig geschwungenen Gewässerverlauf“, beschreibt Dix die Maßnahme. Teile des alten Bachlaufs würden als Altarm erhalten bleiben. Die nördlichen Böschungen sollen nach der Umgestaltung flach auslaufen und einen Übergang zur angrenzenden Brachfläche bilden. Die Gewässersohle soll durch den Einbau von Kies und Totholz strukturell aufgewertet werden.

Die naturnahe Umgestaltung der Wietze wurde bereits von 2012 bis 2015 vorangetrieben. Bei den Maßnahmen wurde die Gewässerstruktur in den Bereichen Fuhrbleek, Teichwiesen und Prüßentrift bis Große Heide verbessert. Außerdem wurde ein zusätzlicher Rückhalteraum durch die Flutmulde Teichwiesen geschaffen. Das nächste Renaturierungsprojekt ist schon in Sicht. „Mittelfristig wird ein 820 Meter langer Abschnitt der Wietze im Bereich des Truppenübungsplatzes beplant“, sagt Dix. Auf den städtischen Flächen dort soll eine Auenlandschaft entstehen.

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Isernhagen-Süd in Zahlen
  • Stadtbezirk : Bothfeld-Vahrenheide, 3. Stadtbezirk in Hannover
  • Einwohner je Stadtteil: Bothfeld (20.300 Ew.), Vahrenheide (9.200 Ew.) Sahlkamp (13.600), Isernhagen-Süd (2.800), Lahe (1.800)
  • Bevölkerungsdichte : 1.549 Einwohner/km²
  • Postleitzahl : 30657, 30659
  • Geschichte: Isernhagen-Süd ist der nördlichste Stadtteil Hannovers. Bis zur Eingliederung in die Landeshauptstadt, am 1. März 1974, gehörte Isernhagen-Süd zur Niedernhägener Bauerschaft von Isernhagen.
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