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Kirchrode Bau des Flüchtlingswohnheims soll beginnen
Hannover Aus den Stadtteilen Kirchrode Bau des Flüchtlingswohnheims soll beginnen
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02:15 14.05.2016
Auf der Wiese am Heisterholze soll das Flüchtlingsheim entstehen. Quelle: Gurol
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Kirchrode

Laut Stadtbezirksmanager Wolfgang Just ist der Einbau der Fundamente ist ab dem 13. Juni geplant. „Der Standort ist für 105 Personen vorgesehen“, schreibt Just in einer Mitteilung an die Mitglieder des Bezirksrats Kirchrode-Bemerode-Wülferode. Fertigstellung und Übergabe der Modulbauten seien für Anfang November vorgesehen. Eine öffentliche Mitteilung über den Beginn der Bauarbeiten hatte es seitens der Stadt nicht gegeben.

„Die Informationspolitik der Stadt ist nicht existent“, schimpft eine Anwohnerin. Sie hätte zumindest ein Mitteilungsschreiben an die Anwohner erwartet, bevor auf der Wiese an der Biegung von Am Heisterholze und dem Ende des Greithewegs die ersten Fakten geschaffen werden. Mittlerweile kursiert in der Nachbarschaft ein Flugzettel, der über das Bauprojekt informiert. Für weitere Auskünfte wird darin auf die Bezirksratssitzung am 8. Juni verwiesen. „Zwecks Beantwortung in der nächsten Bürgersprechstunde im Juni wurde bereits ein erster Fragekatalog an den Bezirksbürgermeister übermittelt“, heißt es in dem Schreiben.

Bezirksbürgermeister Bernd Rödel (SPD) hält die Aufregung über den Baustart für unangebracht. „Wir haben im Bezirksrat frühzeitig auf den Standort hingewiesen“, sagte er dem Stadt-Anzeiger. Wegen des geplanten Flüchtlingsheims am Bemeroder Anger hatte der Bezirksrat die Informationspolitik der Stadtverwaltung zwar scharf gerügt. Dieses Mal sei der Behörde aber kein Vorwurf zu machen. „Das kann man nicht miteinander vergleichen“, sagt Rödel. Schließlich sei der Baubeginn am Heisterholze zu erwarten gewesen.

Tatsächlich gehört der Standort Am Heisterholze zu 29 Flüchtlingsunterkünften, deren Einrichtung am 30. Juli 2015 vom Verwaltungsausschuss des Rates beschlossen wurden. Die Stadt Hannover hatte tags darauf die geplanten Standorte veröffentlicht, die entsprechende Liste wurde am 31. Juli an anderer Stelle dieser Zeitung veröffentlicht. In der September-Sitzung des Bezirksrats wurde der Standort ebenfalls thematisiert. Der Stadt-Anzeiger hat darüber berichtet.

Von Christian Link

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