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Kirchrode Im Wind auf den Weltmeeren unterwegs
Hannover Aus den Stadtteilen Kirchrode Im Wind auf den Weltmeeren unterwegs
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00:16 28.10.2017
Segeln bei bestem Wetter oder schwerer See: Michael Zimmermann genießt den Wassersport. Quelle: Michael Zimmermann
Kirchrode

Dass er einst als Skipper mit Freunden und Familie über die Weltmeere segeln würde, daran dachte der heute 49-Jährige vor zwei Jahrzehnten überhaupt nicht. "Damals betreute ich IT-Projekte weltweit", sagt er im Rückblick. Vor 16 Jahren dann arbeitete er in einem Unternehmen in Düsseldorf mit einer Betriebssportgruppe Segeln. Zunächst paukte Zimmermann mit seinen Kollegen die Theorie, dann die Praxis für den Binnenschein.

Es folgten Scheine für die See, fürs Funken und die Pyrotechnik. "Und dann vermittelte ich als ein Ausbilder im Segelclub selber meinen Spaß am Segeln weiter", erinnert er sich - in dieser Zeit segelte er auf gecharterten Yachten bereits in Kroatien, der Türkei, rund um Mallorca, in der Karibik oder auch von Irland in die Bretagne. Fotos in tiefem Blau oder leuchtendem Türkis erinnern an Badeurlaube, Bilder mit wetterfester Kleidung an schwere See.

Vor fünf Jahren wechselte Zimmermann als IT-Programmleiter zur Talanx/HDI nach Hannover. "Ich wollte hier wieder in einen Segelclub eintreten, doch ich fand nichts Passendes", sagt er. Stattdessen stieß er auf den Seglertreff Region Hannover, bei dem Gleichgesinnte einmal im Monat in Steinhude zusammenkommen. Am Anfang sei dies nur eine Gruppe von 15 Interessierten gewesen, bis Koordinatorin Andrea Kuschetzki neue Segler gewonnen habe.

Längst gehören Vorträge der Mitglieder zum Programm, auch Zimmermann engagiert sich dabei. Er berichtete vom Brandaris Race in Holland, an dem er als Crew eines 3-Mast-Schoners teilgenommen hatte. "Ein beeindruckendes Erlebnis, weil das Boot über 40 Meter groß war", sagt der Kirchröder, der das Segeln als eine besonders schöne Form des Ausspannens von der Arbeit empfindet.

Sich über die Törns auszutauschen, von anderen Informationen über Marinas aus erster Hand zu erhalten, Tipps über Charterer zu bekommen: Das mache die Besonderheit des Seglertreffs aus. "Jeder kann für sich Anregungen mitnehmen", sagt er. Der Treff ermögliche aber auch, Neues auszuprobieren: So probierte Zimmermann das Eissegeln auf dem Steinhuder Meer aus und testete mit anderen eine Minikreuzfahrt nach Oslo. "Das monatliche Zusammensein ist einfach ein guter Ersatz für einen Segelclub, weil Segler von der Jolle bis zur Yacht dorthin kommen", sagt er.

Das weitere Programmvon Sven Sokoll

Weltumsegler Sönke Roever kommt am 2. November zum Treffen in den Steinhuder Strandterrassen und erzählt von seinem dreijährigen Segeltörn. Der Eintritt kostet 15 Euro.

Alle Anliegerstaaten der Ostsee hat Max Lessner während einer sechsmonatigen Reise unter Segeln angesteuert. Das Buch darüber namens "Im Zweifel für den Segelsommer" stellt er am 1. Februar 2018 vor. Ein freiwilliger Eintritt zur Kostendeckung ist willkommen.

Seit 35 Jahren ist Arved Fuchs forschend in den Polarregionen der Erde unterwegs und berichtet über seine Grönlanderlebnisse am 1. März 2018 in einer Multivisionsshow. Dabei schildert er Segeltörns mit seiner "Dagmar Aaen" ebenso wie die Wanderung durch das Inlandeis und Expeditionen mit Hundeschlitten. Der Eintritt kostet 19 Euro.

"Sicherheit auf See - in Theorie und Praxis" heißt der Vortrag von Oliver Tschimpke am 5. April. Der Eintritt ist frei.In einem Kurzvortrag erzählt Andrea Kuschetzki am 3. Mai vom einwöchigen Flottillensegeltörn des Seglertreffs am Großen Belt/Samsö. Der Eintritt ist frei.

Für den 7. Dezember und 4. Januar steht der Stammtisch unter dem Motto "Klönschnack, träumen, planen" auf dem Programm.

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr in den Steinhuder Strandterrassen.

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