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Kirchrode Wohnstift Birkenhof kooperiert mit Hospizdienst
Hannover Aus den Stadtteilen Kirchrode Wohnstift Birkenhof kooperiert mit Hospizdienst
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00:15 12.02.2017
Mit Urkunde: Pflegedienstleiter Maurice Rauch (v. li.), Heike Adler, Robert Dabrowski und Ulrike Fahlberg von der Stiftung Bethel. Quelle: Marius Klingemann
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Hannover

Heike Adler lässt ihren Blick über die mittlerweile gut gefüllten Stuhlreihen im Speisesaal des Birkenhof Wohnstifts Kirchrode schweifen: „Bitte erschrecken Sie nicht, wenn ich Begriffe wie Tod und Abschied in den Mund nehme.“ Schließlich seien dies Dinge, die irgendwann einmal auch zum Leben dazugehörten. Adler, Hospizkoordinatorin beim Malteser Hospiz- und Palliativdienst Hannover, war am vergangenen Dienstag im Wohnstift an der Kühnsstraße zu Gast, um Bewohnern und weiteren Zuhörern von ihrer Arbeit zu berichten.

Der Kranke steht im Mittelpunkt

In der palliativen Begleitung geht es darum, schwer erkrankten Menschen in ihren letzten Tagen zur Seite zu stehen und sich so gut wie möglich auf ihre individuellen Umstände einzustellen. Der Kranke stehe dabei stets im Mittelpunkt, erklärte Adler. Dazu gehöre auch, gut gemeinte, aber für den Betroffenen letztlich doch belastende Ratschläge von Angehörigen abzublocken. „Der Kranke soll sich bis zum letzten Tag warm und geborgen fühlen“, erläuterte Adler. Der Begriff „Palliation“ komme schließlich vom lateinischen „Pallium“, was so viel wie „Mantel“ bedeutet.

Das Birkenhof Wohnstift arbeitet bereits seit einem Jahr mit dem Malteser Hospiz- und Palliativdienst zusammen. Im Rahmen des Vortrages wurde dies nun mit einer offiziellen Kooperationsurkunde manifestiert. „Wir sind sehr dankbar für diese Zusammenarbeit“, sagte Stiftsleiter Robert Dabrowski. Seine Mitarbeiter, aber auch die Bewohner und deren Angehörige haben jederzeit die Möglichkeit, den ambulanten Hilfsdienst zu Rate zu ziehen. Das Haus setzt sich bereits seit Längerem intensiv mit der Sterbe- und Abschiedskultur auseinander und möchte seine Kompetenzen durch dieses zusätzliche Angebot noch erweitern.

Würdevoller Abschied

Heike Adler forderte die rund 50 Zuhörer freundlich auf, sich bei Bedarf einfach unverbindlich zu melden: „Wir finden gemeinsam heraus, ob unsere Behandlungsmethoden zu Ihnen passen oder nicht.“ Sowohl die Beratung als auch der palliative Dienst als solcher sind dabei für die Betroffenen kostenfrei. „Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass schwerstkranke Bewohner, die wir palliativ begleitet haben, sanft und in Würde Abschied nehmen konnten“, erklärte Stiftsleiter Dabrowski. Auch die Angehörigen, die etwa der Spagat zwischen beruflichen und familiären Pflichten häufig belaste, seien für diese Unterstützung durch den Hospizdienst sehr dankbar.

Von Marius Klingemann

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