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Kirchrode Kirchrode hat kaum Krippenplätze
Hannover Aus den Stadtteilen Kirchrode Kirchrode hat kaum Krippenplätze
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00:15 07.10.2016
Bei der Versorgung mit Krippenplätzen hat der Stadtbezirk Kirchrode-Bemerode-Wülferode beinahe die schlechteste Betreuungsquote in ganz Hannover. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Hannover

„Zum Zeitpunkt der Abfrage waren es sechs Eltern, die noch keinen Krippenplatz für ihre Kinder haben“, sagte Verwaltungsmitarbeiterin Emine Yilmaz in der jüngsten Bezirksratssitzung auf Anfrage der CDU-Fraktion.

Demnach wohnen rund 650 Jungen und Mädchen im Alter von ein oder zwei Jahren im Stadtbezirk. Für diese Kleinkinder gebe es derzeit insgesamt 165 reguläre Krippenplätze sowie 60 weitere Betreuungsplätze in altersübergreifenden Gruppen (null Jahre bis zur Einschulung). 70 Kinder werden durch Tagespflegeeltern betreut. Daraus ergibt sich eine Betreuungsquote von rund 45 Prozent. Diese liegt zwar deutlich unter dem Ziel, das sich die Verwaltung selbst gesteckt hat (65 Prozent), führt aber offenbar zu keinen größeren Problemen, weil Eltern ihre Kinder in anderen Stadtteilen betreuen lassen.

"Wo gehen die Eltern hin?"

„Wo gehen die ganzen Kirchröder Eltern hin?“, wunderte sich die CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Stittgen angesichts der Tatsache, dass in dem gesamten Stadtteil nur 40 Betreuungsplätze für Kleinkinder vorhanden sind. Eine Antwort musste die Stadt schuldig bleiben. Verlässliche Daten werde es erst nach der Einführung eines zentralen Anmeldesystems für Kindertagesstätten zum Kitajahr 2017/2018 geben.

Für Kirchrode-Bemerode-Wülferode hat die Stadt ein Betreuungsziel von mindestens 247 Plätzen ausgegeben. Dabei setzt die Stadt insbesondere auf private Träger und Initiativen, wie Yilmaz betonte.

Von Christian Link

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