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Kirchrode Neuer Häuserblock an der Tiergartenstraße geplant
Hannover Aus den Stadtteilen Kirchrode Neuer Häuserblock an der Tiergartenstraße geplant
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00:16 14.08.2017
Statt einzelner Häuser: An der Tiergartenstraße soll ein vierstöckiger Gebäudeblock mit Wohn- und Ladenflächen entstehen. Quelle: Villegas
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Hannover

An der Tiergartenstraße soll ein neuer Häuserblock entstehen. Der Bezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode hat jüngst einhellig dafür gestimmt, den Bebauungsplan für den Bereich der Hausnummern 92 bis 104 zu ändern. Zuvor hatte die Mehrheit des Verwaltungsausschusses der Stadt Hannover bereits dafür votiert. Die viergeschossigen Gebäude sollen neben Wohnraum auch Ladenflächen im Erdgeschoss bieten.

Der bisher geltende Bebauungsplan setzt ein freistehendes Hochhaus mit maximal sieben Stockwerken fest sowie eine große, oberirdische Gemeinschaftsgarage. Diese befindet sich derzeit an der Tiergartenstraße 92, wo zuvor eine Tankstelle stand. Das rund 4672 Quadratmeter große Plangebiet umfasst außerdem die Grundstücke an der Tiergartenstraße 96, 98, 100, 102 und 104 im Stadtteilzentrum Kirchrodes in unmittelbarer Nähe der neuen Stadtbahnhaltestelle Großer Hillen.

Die Kosten wurden noch nicht ermittelt

Die Festsetzungen des bisherigen Bebauungsplans von 1976 seien teilweise nicht umsetzbar und entsprächen nicht den zeitgemäßen Vorstellungen, heißt es im Beschluss des Verwaltungsausschusses vom 9. März dieses Jahres. Die Änderungen sollten der exponierten Lage Rechnung tragen und Brachenbildung vermeiden. Die Aufenthaltsräume in den Wohnungen der oberen Geschosse würden nach Süden und Südwesten ausgerichtet, damit sie vom Straßenlärm der Tiergartenstraße abgeschirmt sind.

Das bebaute Grundstück zwischen Tiergartenstraße und der Straße Ottenshof soll laut Beschluss im beschleunigten Verfahren nach Paragraf 13 des Baugesetzbuchs nachverdichtet werden. Die Voraussetzungen dafür erfüllt der Bebauungsplan unter anderem deshalb, weil die Grundfläche die maximal zulässigen 20 000 Quadratmeter deutlich unterschreitet. Welche Kosten für die Stadt entstehen, wurde bislang nicht ermittelt.

Von Johanna Stein

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