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Kleefeld Der Hexenspielplatz in der Eilenriede
Hannover Aus den Stadtteilen Kleefeld Der Hexenspielplatz in der Eilenriede
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00:15 16.07.2017
Von Frerk Schenker
Ein Blick auf den idyllisch gelegenen Spielplatz in der Eilenriede. Quelle: Nancy Heusel
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Hannover

Kleefeld. Ein Ausflug zum Spielplatz ist eine heikle Sache. Der Nachwuchs will schließlich spielen, nicht aber zuvor eine gefühlte Ewigkeit durchs Grüne touren. Der Protest bleibt an diesem Vormittag aus, denn Ziel ist der Hexenspielplatz - einer der schönsten Orte für Kinder in der Eilenriede.

Auch die HAZ-Redakteure gehen nach Feierabend gerne mit ihren Kindern auf den Spielplatz. Dabei hat jeder seinen Favouriten im jeweiligen Stadtteil.

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Entsprechend groß sind die Kinderaugen, als sich die riesige Lichtung inmitten des Stadtwaldes auftut. Wohin zuerst? Klettern, Rutschen - oder doch wie immer auf die Schaukel? Dass diese vom Nachwuchs links liegen gelassen wird, spricht für den Spielplatz. Und für den Drehturm - einer an vier Seilen aufgehängten Holzplattform. Das Ding ist schnell, ein bisschen zu schnell für die ganz Kleinen: was Erwachsene freut, die den Drehturm gern und häufig in Beschlag nehmen. Also doch schnell zur Schaukel. Der Klassiker geht immer und sorgt hier dank großer Schwunghöhe für ordentlich Bauchkribbeln.

Der echte Hingucker auf dem vor gut zehn Jahren erneuerten Hexenspielplatz ist die Kletterlandschaft: Sieben Baumstämme, die mit ihren in den Himmel gereckten Wurzeln aussehen wie Hexenbesen. Zwischen den Stämmen sind Seile, Netze, und Taue gespannt - fertig ist ein Kraxelparadies. Für das Krippenkind noch etwas zu schwer, ab dem Kindergartenalter aber genau das Richtige. Die Jüngsten toben sich stattdessen im Sand aus. Dort wartet eine Plattform mit Kettenaufzug, Sandrutschen und Schaufelrad. Wenn das zu langweilig wird, ist die (schnelle!) Rutsche nur einen kleinen Sprung entfernt.

Und die Eltern? Auch an die ist hier gedacht. Es gibt mehr als ein Dutzend Bänke, zwei Picknicktische - und eine Tischtennisplatte. Diese wird im Sommer nicht selten von älteren Besuchern genutzt. Überhaupt ist dieser Spielplatz ein Ort für alle Generationen. Sand für die Kleinsten, Klettergerüste für die Größeren - und der vor einigen Jahren errichtete Fitnessparcous mit zahlreichen Geräten auf dem hinteren Teil. Da können sich auch die rüstigen Großeltern austoben.

Ein Geheimtipp ist der Hexenspielplatz natürlich nicht mehr. Am Wochenende stehen an den Eingängen mitunter Dutzende Fahrräder. Doch zu voll wird es selten, zu weitläufig ist das Gelände. Lediglich vor den beiden Schaukeln bilden sich Schlangen ungeduldiger Kinder.

Vom Spielen ganz müde geht’s ab in den Schatten unter einen der ausladenden Bäume zum Picknick. Die bieten auch Schutz vor dem Regen in diesem nicht immer sonnigen Sommer.

Eines sollten Eltern auf dem Hexenspielplatz nicht vergessen: Wir sind mitten in der Eilenriede. Krabbelkinder werden Waldboden futtern, Eicheln und Bucheckern anlutschen - und wenn man nicht aufpasst, genüsslich in die Kaninchenköttel greifen, die auf der Wiese zu finden sind. Das ist Natur. Und genau deshalb sind wir hier.

Von Frerk Schenker

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