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Erste Nutzer für Kulturtreff stehen fest

Umbau noch nicht genehmigt Erste Nutzer für Kulturtreff stehen fest

Es zeichnen sich erste Strukturen für den geplanten Kulturtreff in Kleefeld ab. Auch einige künftige Nutzer stehen schon fest. Aber die Stadt hat noch keine Zustimmung zu den Plänen gegeben.

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Noch immer keine Entscheidung: Der Bürgerverein Kleefeld würde die frei werdenden Räume der Werkstatt-Süd an der Hölderlinstraße gern zusammen mit anderen Gruppen aus dem Stadtteil nutzen.

Quelle: Reinhardt

Hannover. Möglicherweise wird nicht der Kleefelder Bürgerverein selbst die Trägerschaft übernehmen, wie jetzt eine Idee lautet. Man denke stattdessen über die Gründung eines eigens für die Bewirtschaftung zuständigen Trägervereins nach, sagte der Vorsitzende Rainer Voltmer. Der ehrenamtlich arbeitende Bürgerverein dürfe nicht überfordert werden, hatte jüngst auch Voltmers Stellvertreter Wolfgang Kartscher betont.

Noch immer warten die Kleefelder allerdings darauf, dass die Stadt überhaupt erst einmal grünes Licht für den Umbau eines früheren Gemeindehauses an der Hölderlinstraße zum Kulturtreff gibt. Neben dem Bürgerverein, der etliche Kulturveranstaltungen im Stadtteil organisiert, sind auch die Volkshochschule, die Kleefelder Chorgemeinschaft - ohnehin auf der Suche nach neuen Räumen -, der Kleefelder Schachklub und eine private Musikschule an der Nutzung der Räume interessiert. Die Nutzer, so die Idee, könnten sich an einem Trägerverein beteiligen, der von der Stadt mit der Verwaltung der Einrichtung betraut wird.

Bürgerverein wünscht sich rasche Entscheidung

Ähnlich organisiert sind auch Kulturtreffs in anderen Stadtteilen, etwa im Roderbruch und in Bothfeld. Die Stadt gewährt solchen Einrichtungen Zuschüsse, unter anderem für anfallende Personalkosten. In Eigenregie, wie es bei den großen Stadtteilzentren und Freizeitheimen der Fall ist, wird die Verwaltung den Kleefelder Treff aber nicht übernehmen.

Bis zum kommenden Frühjahr wird die Werkstatt-Süd wie geplant aus dem Gebäude in Kleefeld nach Döhren umziehen. Vorher soll feststehen, ob die Stadt den Umbau der kirchlichen Immobilie für ein neues Kulturzentrum unterstützt - und die Räume dafür auch anmietet. Ginge es nach dem Bürgerverein Kleefeld und dem Eigentümer, der evangelischen Petri- und Nikodemusgemeinde, passiert das möglichst rasch. Der Umbau kostet Geld, den Kostenplan muss die Stadt noch vorlegen. Er rechne damit, dass zunächst die Details des städtischen Haushaltplans für das Jahr 2017 feststehen müssten, sagt Voltmer. Das kann noch bis zum Winter dauern.

Bürgerverein nutzt Gebäude bereits

Schon jetzt nutzt der Bürgerverein das Gebäude an der Hölderlinstraße für Aktionen wie das Open-Air-Kino, das wieder am Freitag, 19. August, veranstaltet wird. Im Hof der Werkstatt-Süd werden dann Leinwand und Lautsprecher aufgebaut.

Von Marcel Schwarzenberger

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Kleefeld in Zahlen
  • Stadtbezirk : Buchholz-Kleefeld, 4. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Kleefeld, Groß-Buchholz, Heideviertel
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.135 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Kleefeld (12.045 Einwohner), Groß-Buchholz (26.128 Einwohner), Heideviertel (4.962 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 3.090 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30655, 30625, 30627
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