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Kleefeld Keine Rettung für das Jugendzentrum in Sicht
Hannover Aus den Stadtteilen Kleefeld Keine Rettung für das Jugendzentrum in Sicht
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00:15 03.10.2017
Von Gabi Stief
Wird zum Jahresende geschlossen: das Jugendzentrum in Kleefeld. Quelle: Uwe Dillenburg
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Hannover

„Unser Haushalt hat Grenzen“, sagte Jugenddezernentin Rita Rzyski anlässlich einer Anhörung zur geplanten Schließung des Jugendzentrums im Bezirksrat Buchholz-Kleefeld. „Ich sehe derzeit auch keine Chance, das stark sanierungsbedürftige Gebäude in der Hölderlinstraße zu übernehmen.“ Eine räumliche Alternative, mit der die Stadt das Problem lösen könnte, gebe es ebenfalls nicht.

Als Kompromiss schlug Rzyski eine Ausweitung des außerschulischen Betreuungsprojekts „Camelot“ der AWO vor. Das Angebot richtet sich bislang an Acht- bis 14-Jährige, die sich an drei Nachmittagen in der Stenhusenstraße treffen. Nach Ansicht der Jugenddezernentin könnten die Öffnungszeiten in den Abend verlängert werden, damit auch ältere Jugendliche die Chance haben, die Einrichtung zu nutzen. Der jährliche Zuschuss von rund 94 000 Euro, den die Stadt bislang ans Kleefelder Jugendzentrum zahlt, würde dann an die AWO gehen. Julia Preusse, Leiterin von „Camelot“, äußerte sich in der Anhörung überrascht über den Vorschlag. „Aber wir sind offen und positiv eingestellt.“

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