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Kleefeld Stadt lehnt Spielzeugschränke für bedürftige Kinder ab
Hannover Aus den Stadtteilen Kleefeld Stadt lehnt Spielzeugschränke für bedürftige Kinder ab
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22:15 13.04.2017
Nach dem Vorbild der Bücherschränke wollte der Kinderbezirksrat Spielzeugschränke vor Grundschulen einführen lassen. Quelle: Christian Link (Archiv)
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Hannover

Im Planspiel des Vereins Politik zum Anfassen hatten 47 Schüler der Grundschulen Im Kleefelde und Lüneburger Damm im vergangenen Mai an der ersten Kinderbezirksratssitzung Buchholz-Kleefeld teilgenommen. Unter den Anträgen, die angenommen und dem Bezirksrat vorgelegt wurden, finden sich auch die Spielzeugschränke. Diese sollten gerade für bedürftigere Kinder aufgestellt werden, hieß es im Kinderrat.

Das zeige, dass sich die Schüler mit gesellschaftlichen Fragen wie Armut, Teilhabe und Konsumverhalten auseinandersetzten, lobt die Verwaltung in ihrer Antwort. Dennoch wird der Antrag aus mehreren Gründen abgelehnt: Zum einen, so die Stadt, sei der Begriff Spielzeug nicht so eindeutig zu definieren wie Bücher. Damit sei die Idee nicht vergleichbar mit den vorhandenen Bücherschränken in 37 Stadtteilen Hannovers. Außerdem habe sich aus Gesprächen mit verschiedenen Grundschulen ergeben, dass sich keine Paten für die Spielzeugschränke finden - weder an öffentlichen Plätzen noch auf Schulgelände. „Die Schulen können sich hingegen vorstellen, die Weitergabe von Spielzeugen bei schuleigenen Veranstaltungen als Tauschbörse anzubieten“, heißt es aber vonseiten der Verwaltung.

Von Johanna Stein

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