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Limmer Bezirksrat votiert komplett fürs Béi Chéz Heinz
Hannover Aus den Stadtteilen Limmer Bezirksrat votiert komplett fürs Béi Chéz Heinz
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00:15 30.04.2016
Von Juliane Kaune
Umzug nur als letzte Lösung: Christian Sölter (links), Vorsitzender des Trägervereins für das Béi Chéz Heinz, und Geschäftsführer Jürgen Grambeck. Quelle: Samantha Franson
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Limmer

Die Stadt solle zügig Gespräche mit dem Trägerverein über einen „möglichst ununterbrochenen Weiterbetrieb“ führen, heißt es in dem von den Linken eingebrachten Antrag. Nun geht es vor allem um die Frage, ob der Club auch am angestammten Standort bleiben kann - wie es sich die Betreiber wünschen.

Die Zukunft des Chéz Heinz hängt unmittelbar mit der Zukunft des Fössebades zusammen. In einer Machbarkeitsstudie lässt die Stadt klären, ob eine Sanierung des Bades oder ein Neubau am Standort an der Liepmannstraße die wirtschaftlichste Lösung ist. In dem einstimmig verabschiedeten Bezirksratsantrag ist von einer „Sanierung“ die Rede - das letzte Wort hat aber die Ratspolitik. Das Chéz Heinz leiste einen „wichtigen Kulturbeitrag, gerade auch am bisherigen Standort“, sagte Daniel Gardemin, Fraktionsschef der Grünen im Bezirksrat. „Kommt es zu einer Sanierung, ist selbstverständlich, dass der Keller für den Club erhalten bleibt. Bei einem Neubau müsste eine Alternativlösung gefunden werden“, erklärte Gardemin.

Chéz-Heinz-Geschäftsführer Jürgen Grambeck stellte in der Bürgerfragestunde des Bezirksrats klar, dass man eigentlich nicht umziehen wolle. „Das ist für uns nur die Ultima Ratio, die letztmögliche Lösung.“ Eine Immobiliensuche über einschlägige Portale habe bisher keine Treffer für einen geeigneten Standort ergeben, sagte er dem Stadt-Anzeiger. „Wir hoffen jetzt auf ein schnellstmögliches Gespräch mit der Stadt.“ SPD und Grüne im Stadtrat hatten ihre grundsätzliche Unterstützung für den Fortbestand des Clubs bereits zugesagt. Kulturdezernent Harald Härke hatte angeboten, im Zweifelsfall auch bei der Standortsuche behilflich zu sein.

Ob die Stadt das Chéz Heinz in ihrer Studie schlicht vergessen hat, mochte Verwaltungsvertreter Wolfgang Wescher auf Anfrage des parteilosen Bezirksratsherrn Jörg Schimke nicht bestätigen. Er verwies nur auf zwei Termine: Am 9. Mai wird das Ergebnis der Studie in einer gemeinsamen Sitzung des Sportausschusses und des Bezirksrats ab 16 Uhr im Hodlersaal des Neuen Rathauses präsentiert. Für eine breitere Öffentlichkeit gibt es einen weiteren Termin am 20. Mai um 17.30 Uhr im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4.

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