Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Limmer Geht das Chéz Heinz kaputt? Umzug keine Alternative
Hannover Aus den Stadtteilen Limmer Geht das Chéz Heinz kaputt? Umzug keine Alternative
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 19.04.2017
Von Juliane Kaune
Muss das Bei Chéz Heinz weichen? Quelle: Mario Moers
Anzeige
Hannover

Architekten und Statiker erarbeiteten derzeit Pläne, wie etwa ein Drittel des alten Badgebäudes samt Kellerclub stehen bleiben könne. Das sei möglich, weil ohnehin erst das neue Bad gebaut und dann das alte abgerissen werde. „Unsere Planungen wollen wir bald öffentlich vorstellen“, kündigt Grambeck an.

Jüngst hatten Politiker des Stadtrats einen Umzug des Clubs als Tatsache dargestellt. Die Zusicherung von Kulturdezernent Harald Härke, bei der Suche nach einem Ersatzstandort behilflich zu sein, hält Grambeck für „Lippenbekenntnisse“. Bisher habe es keinen einzigen Vorschlag gegeben. Das Heinz-Team wiede­rum habe nach Alternativen Ausschau gehalten und feststellen müssen, dass es keine passenden Räume gebe.

„Man kann den Club nicht einfach ins nächste Industriegebiet verlegen, dann ist er tot.“ Hürden bei einem Umbau bestehender Gebäude seien etwa Auflagen zu Brand- und Lärmschutz. „Und einen teuren Umbau können wir uns nicht leisten.“ Die Stadt müsse endlich auf das Problem reagieren, fordert Grambeck, der Protestaktionen nicht ausschließt.

46 Cannabispflanzen und etwa 1,4 Kilogramm Cannabis haben Polizisten am Freitag in einem Mehrfamilienhaus und einer Garage an der Wunstorfer Straße (Limmer) entdeckt und beschlagnahmt.

12.04.2017

Das Misburger Bad und das Fössebad werden neu gebaut. Beide Schwimmhallen sind derart marode, dass sich eine Sanierung nicht mehr lohnt. Rund 40 Millionen Euro lässt sich die Stadt beide Schwimmstätten kosten. Im Mai will die Stadt erste Pläne zu den Neubauten vorlegen.

Andreas Schinkel 11.04.2017

In Limmer geht die Sorge um, dass die Bürgerbeteiligung für die Entwicklung des Wohngebiets Wasserstadt zu kurz kommt: Demnächst soll der Bau von bis zu 1800 Wohnungen starten. Los geht es im ersten Bauabschnitt im Osten – und dort hat die Sanierungskommission Limmer nichts mehr zu melden.

18.03.2017
Anzeige