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Limmer Lindener warten länger auf Hochbahnsteige
Hannover Aus den Stadtteilen Limmer Lindener warten länger auf Hochbahnsteige
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17:51 21.02.2017
Von Bärbel Hilbig
2020 oder 2021 soll es an der Limmerstraße Hochbahnsteige geben. Quelle: Link
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Hannover

Beim Bau von Hochbahnsteigen für die Stadtbahn kommt die zuständige Region Hannover nicht hinterher. Besonders von den Verzögerungen betroffen sind die Linie 9 und 10 und damit vor allem der Stadtbezirk Linden-Limmer. Allein für diesen Teil der Stadt rücken mindestens fünf Haltestellen im Zeitplan deutlich nach hinten.
Zur „Entlastung des Bauprogramms“ sollen die Haltestellen Lindener Markt, Nieschlagstraße, Bernhard-Caspar-Straße an der Linie 9 sowie Ungerstraße und Harenberger Straße (Linie 10) erst etwas vage „Mitte der 2020er-Jahre“ barrierefreie Hochbahnsteige erhalten. Bis vor Kurzem hatte der Nahverkehrsplan für diese Haltestellen noch das Jahr 2020 oder 2021 als Zieltermin genannt. Ebenfalls ähnlich weit zurückgestellt sind Fasanenkrug in Isernhagen-Süd, Bothfelder Kirchweg, Bahnhof Nordstadt und Expo-Park. Auch an der Linie 1 sind mehrere Haltestellen in Langenhagen und Laatzen in die Warteschleife geraten.

Nach ersten deutlichen Protesten aus Linden haben Oberbürgermeister Stefan Schostok und Regionspräsident Hauke Jagau am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung zumindest für zwei andere Haltestellen Fortschritte in Aussicht gestellt. Die beiden Stopps Küchengarten sowie Leinaustraße auf der Limmerstraße sollen „ohne Verzögerungen“ realisiert werden.
Ziel sei eine Inbetriebnahme in den Jahren 2020 und 2021, erklärten Schostok und Jagau nach Gesprächen mit Infra und Fachdezernaten von Stadt und Region. Voraussetzung ist allerdings, dass politische Beschlüsse und die Festlegung auf konkrete Standorte für die Haltestellen Am Küchengarten und Leinaustraße vorliegen. „Für beide Standorte sind solche Entscheidungen in diesem Jahr möglich“, sagt Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region.

Bisher ist die zukünftige Lage der Hochbahnsteige in der Limmerstraße jedoch umstritten. Auch deshalb ließ sich der ursprüngliche Termin 2018 für beide nicht halten. Für den Küchengarten gibt es nach bisheriger Diskussion drei Varianten: vorgeschlagen sind das Ende der Fußgängerzone, die Kurve zur Spinnereibrücke und die Spinnereibrücke selbst. Der runde Tisch Limmerstraße bevorzugt die Kurve. In der Detailplanung haben sich aber erhebliche verkehrstechnische Probleme ergeben. Franz will deshalb im Frühjahr erneut einen runden Tisch einberufen.

Nach einem Beschluss der politischen Gremien wird mit rund drei Jahren für Planung, Abstimmung und Genehmigungsverfahren bis zur Eröffnung gerechnet, also voraussichtlich 2021. Für den Hochbahnsteig Leinaustraße sollen spätestens ab April die politischen Gremien von Landeshauptstadt und Region beraten, darunter der Stadtbezirksrat Linden-Limmer. Wenn alles klappt, steht der Hochbahnsteig Ende 2020.

Regionspräsident Jagau rechtfertigt den aktuellen Zeitplan: „Wir realisieren jetzt fünf statt zwei Bahnsteige pro Jahr. Das ist finanziell, bautechnisch und verkehrstechnisch an der Obergrenze und lässt sich nicht aufstocken.“     

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