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Mehrere Schulen wachsen im Westen

Investitionen in die Bildung Mehrere Schulen wachsen im Westen

Auch im Westen invstiert die Stadt in die Schulen. Am Waterlooplatz entsteht außerdem eine neue Kita. Aber nicht alle Wünsche können bedient werden.

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Am Waterlooplatz laufen die Arbeiten für die Aufstellung der Modulbauten für die neue Kita.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. Ginge es nach den Eltern, so kann die Stadt kaum genug Geld in ihre Schule pumpen. Rund 47 Millionen Euro investiert der städtische Fachbereich Gebäudemanagement derzeit in die Sanierung und den Ausbau von Schulen und einigen Kinder- gärten; hinzu kommen hohe Millionenbeiträge für öffentlich-private- Partnerschaften (ÖPP). Der Aufgabenzettel ist aber länger als das jetzt bearbeitete Bauprogramm. Die Mühlenberger Grundschule wartet auf die längst geplante Mensa; auch in der Lindener Humboldtschule liegt viel im Argen - das Gymnasium kann seine Aula nicht nutzen, es gibt Mängel in Sporthalle und im Naturwissenschaftstrakt.

Beide Schulen müssten sich gedulden, sagte der schulpolitische Sprecher der SPD, Michael Klie, auf Nachfrage des Stadt-Anzeigers. „Die Mensa für die Grundschule wird so schnell erstellt, wie es eben geht.“ Die Ressourcen der Stadt seien begrenzt. Immerhin sind beide Schulen im Investitionsmemorandum der Stadt für die Jahre 2017 bis 2026 vermerkt. Wann die Bauarbeiten aber starten, muss noch festgelegt werden.

Die Stadt Hannover steckt in den Sommerferien Hunderte Millionen in die Sanierung ihrer Schule.

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IGS Mühlenberg

Dass in die Schulstandorte in Hannovers Westen viel mehr Geld gesteckt wird als in die anderen Standorte zusammen, liegt auch an den beiden ÖPP-Projekten. Das größte ist die Integrierte Gesamtschule Mühlenberg mit 63 Millionen Euro, die das kommunale Wohnungsbauunternehmen GBH investiert. Der Schultrakt ist bereits fertig, noch bis Herbst arbeitet die GBH am neuen Mehrzweckgebäude. Dort zieht im November unter anderem die Stadtteilbücherei ein; auch das Stadtteilzentrum Weiße Rose und andere Einrichtungen finden dort ihr Zuhause.

Hannovers größte Baustelle, die IGS Mühlenberg, geht in eine neue Bauetappe. Nachdem der Neubau nun steht, wird das alte Schulgebäude abgerissen. Ein Blick in Alt- und Neubau.

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Gymnasium Limmer

Die Schule im einstigen Hochschulstandort Wunstorfer Straße ist das zweitgrößte ÖPP-Vorhaben. Das Unternehmen Stichweh-Ziehm baut noch bis Sommer 2017 die Uni-Gebäude um. Das Projekt kostet 45 Millionen Euro. Die Schule wird über 30 Jahre an die Stadt vermietet - es ist die klassische ÖPP-Variante. Nach den Sommerferien werden in einem bereits vollendeten Trakt die ersten 125 Fünftklässler einziehen. Jedes Jahr kommt ein neuer Jahrgang hinzu, bis das fünfzügige Gymnasium 2024 komplett ist. Etwa 1360 Schüler werden dann dort unterrichtet. Ab Sommer 2017 ziehen zudem 700 Goetheschüler aus der Nordstadt vorübergehend ein. Ihr Gymnasium wird zwei Jahre lang saniert.

Grundschule Am Lindener Markt

Für 4,5 Millionen Euro baut die Stadt die Einrichtung seit einem Jahr zur Ganztagsschule aus. Im August sollen der behindertengerechte Ausbau der Schule, der Mensaneubau samt Pausenhalle, ein neuer Lift und der Bau neuer Förderräume für den inklusiven Unterricht fertig sein.

Helene-Lange-Schule

Noch bis Jahresende fließen rund 1,5 Millionen Euro in das Lindener Gymnasium. Die Stadt erneuert den Brandschutz und saniert die Fassaden.

Grundschule Stammestraße

Die Schule hatte auf einen Baustart im vergangenen Herbst gehofft. Nun wird erst seit März an dem Ausbau zur Ganztagsschule gearbeitet; 5,6 Millionen Euro kostet das. Die Ricklinger Schule bekommt einen Anbau mit einer neuen Mensa und Räumen für den Ganztagsbetrieb. In den Sommerferien entsteht der Rohbau für die Mensa. Bis Sommer 2017 wird noch gearbeitet.

Die Grundschule Stammestraße wird für das große sportliches Engagment geehrt. Am Freitag wurde die Urkunde überreicht - natürlich bei einem Sportfest.

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Kita Waterlooplatz

Eine temporäre Kita entsteht derzeit für eine Million Euro in der Calenberger Neustadt. Sie bietet auf unbestimmte Zeit hinaus Platz für drei Krippen und eine Kita-Gruppe - 70 Kinder sollen insgesamt betreut werden. Die Container werden in den nächsten Wochen aus dem Zooviertel zum Waterlooplatz geschafft. Derzeit werden sie für eine andere Kita auf Zeit gebraucht, die neben dem Kaiser-Wilhelm-und-Ratsgymnasium steht. Die Kinder ziehen im August aber in einen frisch gebauten Kindergarten in der Südstadt, die Module werden dadurch frei.

Von Marcel Schwarzenberger

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Limmer in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Limmer trägt seinen Namen vom Castrum Limbere des Grafen Konrad von Roden.
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