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Auf welchem Weg soll es zur Wasserstadt gehen?

Bus- und Bahnanbindung Auf welchem Weg soll es zur Wasserstadt gehen?

Die Entscheidung über die Bahn- und Busanbindung zur Wasserstadt wird sich noch in die Länge ziehen. Bislang stehen mehrere Optionen im Raum. Eine dieser Möglichkeiten ist eine neue Stadtbahnlinie mit Stopp vor dem Ihme-Zentrum.

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Die Überlegungen, wie die Wasserstadt an den Bus- und Bahnverkehr angebunden wird, können sich noch in die Länge ziehen.

Quelle: Christian Elsner

Linden-Limmer. Eine Entscheidung über die künftige Anbindung der Wasserstadt auf dem ehemaligen Contigelände an den Nahverkehr wird nach Angaben der Region Hannover nicht zügig fallen. „Wir können im Augenblick noch nicht einmal einen Zeitpunkt für einen möglichen Baubeginn nennen“, sagt Klaus Abelmann, Sprecher der für den Bus- und Bahnverkehr zuständigen Behörde.

Wie Abelmann erklärt, erreicht bisher keine Stadtbahnvariante die Wirtschaftlichkeitsgrenze. Diese muss aber nachgewiesen werden, weil davon eine Förderung durch Bund und Land für einen Streckenbau abhängig ist. Die Berechnungen hätten neu aufgenommen werden müssen, weil die zwischenzeitlich vorgesehene Einwohnerzahl in der Wasserstadt nach unten korrigiert worden sei.

Folgende Varianten sind im Spiel:

Abzweig: Die vorhandene Linie 10 könnte durch eine zusätzliche Linie 12 ergänzt werden, die nach der Haltestelle Brunnenstraße kurz vor dem Stichkanal Linden in Richtung Wasserstadt abzweigt. „Grundsätzlich erweist es sich aber als ungünstig, wenn eine Neubaustrecke von einer bestehenden Strecke abzweigt. Dafür wird eine zusätzliche Linie benötigt, die hohe Betriebskosten mit sich bringt“, sagt Abelmann.

Verlängerung: Die Linie 12 würde nicht an der Wasserstadt enden, sondern zur Wunstorfer Straße geführt und auf dieser weiter Richtung Nordwesten. Damit hätte man neben dem Gelände der Wasserstadt auch Ahlem-Nord besser angebunden.

Tunnelstrecke: Sollten mit den Linien 10 und 12 zwei Stadtbahnlinien aus Richtung Westen zur Innenstadt fahren, könnte eine von beiden über Goetheplatz und Humboldtstraße ihren Weg durch den bestehenden Tunnel nehmen.

Abkürzung: Die in den Tunnel geführte Linie könnte ab dem Küchengarten eine Abkürzung über eine kurze Neubaustrecke durch die Blumenauer Straße zum Schwarzen Bären erhalten. Dabei besteht die Option einer zusätzlichen Haltestelle vor dem Ihme-Zentrum. Auch eine Verschwenkung der bestehenden Strecke in Limmer wäre denkbar. Die Linie 10 würde dann der Wunstorfer Straße bis zur Wasserstadt folgen und danach wieder auf den vorhandenen Fahrweg über den Kanal hinweg nach Ahlem zurückschwenken.

Buslinie: Mit einer Buslinie würde eine umsteigefreie Verbindung Richtung Innenstadt hergestellt. „Für die ersten beiden Bauabschnitte würde zunächst eine Haltestelle im vorderen Teil der Wasserstadt ausreichen, die von Verstärkerfahrten der Sprinterlinie 700 der Regiobus bedient wird“, erklärt Abelmann. Bereits heute bietet die Sprinterlinie einen dichten Takt zu den Hauptverkehrszeiten. Bei entsprechender Nachfrage könnte dieser noch erweitert werden.

Streit gab es zuletzt auch um den Hochbahnsteigbau für die Linie 10. Der Bezirksrat ist mit der vorgeschlagenen Lösung für die Station Leinaustraße nicht einverstanden, auch der Standort für den Küchengarten ist noch umstritten. Die Region will noch in diesem Jahr ein Gesamtkonzept vorlegen.

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Limmer in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Limmer trägt seinen Namen vom Castrum Limbere des Grafen Konrad von Roden.
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