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Kleine Welle, große Wirkung

AWO-Welle in der Stärkestraße Kleine Welle, große Wirkung

32 Grad Lufttemperatur, ein leicht salziger Geschmack auf der Zunge und leise plätscherndes, warmes Wasser? Das gibt es nicht nur am Meer, sondern auch in Linden - bei der AWO-Welle in der Stärkestraße.

Stärkestraße, Hannover 52.374264 9.711879
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Die Schwimmanfänger aus Kleefeld haben Spaß im warmen Wasser der AWO-Welle.

Quelle: Steiner

Hannover. Das mit 6,5 Metern Breite und zwölf Metern Länge eher kleine Bad bietet seit dem Jahr 2000 vielfältige Kurse für Kinder und Erwachsene an. Einen öffentlichen Badebetrieb gibt es allerdings nicht.

„Die Kurse werden sehr gut angenommen, wir sind schnell ausgebucht“, berichtet Catharina Mai von der Familienbildung der AWO. Bereits 1979 wurde das Bad zusammen mit dem anliegenden Seniorenzentrum Ihmeufer in Betrieb genommen, damals als Therapiebad für die Bewohner. 2000 bekam das Bad eine neue Technik. „Bei uns wird der Chlorgehalt elektrolytisch hergestellt“, erklärt Techniker Peter Stein. „Der Salzgehalt liegt bei 0,4 Prozent. Das ist wenig, reicht aber, um gesundheitsfördernd zu sein. Zudem ist das Wasser bei uns im Bad sehr weich.“

Kinder kommen gerne ins Bad

Das Wasser mag auch Lana aus Kleefeld besonders gern. Sie hat in der AWO-Welle in zwei Kursen Schwimmen gelernt. „Ich finde es gut, dass das Wasser nicht so in den Augen brennt“, sagt die Sechsjährige. Ihre Betreuerin Sabrina Ennen, Koordinatorin des AWO-Familienzentrums Schweriner Straße, ergänzt: „Wir kommen gerne mit den Kindern hierher, weil wir das Bad für uns haben. Und es ist für die Kleinen schön, dass das Wasser ebenerdig mit dem Rand abschließt, das nimmt ihnen die Angst.“ Beliebt ist das Bad auch, weil es so schön warm ist: Bei 32 Grad Wassertemperatur fängt niemand so schnell an zu frieren. An einer Seite ist das Becken mit 70 Zentimetern Tiefe so flach, dass die kleinen Badegäste noch gut stehen können. Am anderen Ende beträgt die Tiefe 1,30 Meter - gut für die Besucher und Besucherinnen, die Wassergymnastik machen.

"Wir haben hier sehr viele aktive Senioren"

„Wir haben hier sehr viele aktive Senioren, die die gelenkschonende Gymnastik im Wasser nutzen, um sich fit zu halten“, berichtet Catharina Mai. „Insgesamt sind es etwa 1000 Besucher jede Woche.“ Die Gäste kommen aus allen Stadtteilen Hannovers, einige sogar aus der Region. Es gibt Kurse für Väter mit Kindern, für Babys, für Senioren oder Schwangere. Auch Aquafitness und ein Kurs speziell für muslimische Frauen sind im Angebot - dort darf kein Mann anwesend sein. „Wir planen das so, dass auch unsere männlichen Reinigungskräfte an anderen Tagen putzen, das ist zwar mit Aufwand verbunden, aber auch diese Kurse werden gut angenommen“, sagt Catharina Mai.

Für Lana war es dieses Mal der letzte Tag in der AWO-Welle. Sie hat ihre Seepferdchen-Prüfung mit Erfolg bestanden.

Infos über die AWO-Welle gibt es bei der Familienbildung/Seniorenarbeit der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover, Deisterstraße 85 A, unter Telefon 21 97 81 09 oder 21 97 81 24, per E-Mail: fabi@awo-hannover.de und im Internet unter www.awo-hannover.de.

Von Sonja Steiner

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Linden in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Das Dorf Linden entstand im 11. Jahrhundert und wuchs im 19. Jahrhundert zur Industriestadt, die 1920 nach Hannover eingemeindet wurde.
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