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AfD meldet Veranstaltung unter falschem Namen an

Absage im Bootshaus 84 AfD meldet Veranstaltung unter falschem Namen an

Die Alternative für Deutschland (AfD) ist erneut damit gescheitert, die Räume des Bootshaus 84 in Hannover-Linden zu mieten. Eine für Mittwoch angesetzte Veranstaltung der Partei wurde vom Vermieter kurzfristig gestrichen. Der Grund: Die Partei hatte sich aus Angst vor einer Absage unter falschem Namen angemeldet.

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Eine von der AfD geplante Veranstaltung im Bootshaus 84 findet nicht statt.

Quelle: Symbolbild

Linden. Eine für Mittwochabend in Linden-Süd angesetzte Veranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) ist kurzfristig abgesagt worden. Die Veranstaltung war in der Klubgaststätte des Deutschen Ruder-Clubs (DRC) geplant gewesen und ist unter falschem Namen angemeldet worden. 

"Wir haben Montagnacht von der Veranstaltung erfahren und waren extrem überrascht", sagte Uwe Maerz, der Präsidenten des DRC, am Mittwochnachmittag. Weder er noch der Pächter der Gaststätte hatten etwas von einer AfD-Veranstaltung gewusst. Für Mittwochabend hatte sich zwar eine Gruppe von 15 bis 20 Personen im Bootshaus angekündigt, allerdings ohne einen Verweis auf die umstrittene Partei. Nachdem das Bündnis "Aktiv gegen Rassismus" den DRC auf die AfD-Veranstaltung aufmerksam gemacht hatte, sagte der Wirt des Bootshauses 84 die Veranstaltung ab. Das Bündnis hatte bereits am Dienstag auf Facebook die Absage der Veranstaltung gefordert.

Die Stadtteilgruppe der Grünen aus Linden-Limmer begrüßte die Absage der Veranstaltung: "Wir freuen uns erneut über das Verhalten des Deutschen Ruder-Clubs von 1884 e.V., der mit seinem Druck auf den Betreiber die Veranstaltung verhindert hat. Es braucht mehr zivilgesellschaftliche Akteure wie den DRC!“, sagte ein Sprecher am Mittwoch.

Bereits im November 2015 hatte die Alternative für Deutschland (AfD) versucht, die Räume des Bootshaus 84 für einen Vortrag zu mieten. Auch damals war der Deutsche Ruder-Club eingeschritten und hatte die Nutzung ihrer Klubgaststätte durch die AfD verhindert.

naw

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Linden in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Das Dorf Linden entstand im 11. Jahrhundert und wuchs im 19. Jahrhundert zur Industriestadt, die 1920 nach Hannover eingemeindet wurde.
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