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Linden Architekten bitten zum Tisch
Hannover Aus den Stadtteilen Linden Architekten bitten zum Tisch
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08:48 23.06.2016
Blickfang: Der große, bunte Tisch ist das markanteste Element auf dem Spielplatz zwischen Velvetstraße und Pfarrlandplatz. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Für 1,1 Millionen Euro ist zwischen Velvetstraße und Pfarrlandstraße einer der schönsten Spielplätze Hannovers entstanden. Nachdem das Projekt nach zweijähriger Bauzeit im Dezember 2015 fertiggestellt wurde, zeigt sich die Grünanlage im ersten Sommer nun von ihrer besten Seite.

Die beiden Landschaftsarchitekten Gwendolyn Kusters und Bauleiter Andreas Toebe vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün bieten jeweils um 11, 13 und 15.30 Uhr eine Führung über den Spielplatz an. Treffpunkt ist das Tischprojekt „Ma(h)lzeit“. Der 15 Meter lange Tisch aus hochwertigem Beton ist nicht nur ein Blickfang und Anziehungspunkt, sondern hat auch einen ganz praktischen Nutzen: Auf beweglichen Sitzquadern können sich hier zahlreiche Personen zusammen niederlassen. Gestaltet wurde der Tisch von Schülern der benachbarten Salzmannschule gemeinsam mit Lindener Künstlern.

Trampolin, Kletterhaus und vieles mehr

Der Spielplatz zeichnet sich unter anderem durch Trampolin, Kletterhaus, Boulefläche, Krökeltisch und Tischtennisplatte aus. Bis zu 30 Meter lange Bänke laden zum Verweilen ein. Die windschiefen Spielhäuser sind eine Reminiszenz an das Weberviertel, das Linden in früheren Zeiten ausmachte. „Das ist die Gesamtidee für diesen Platz, und wir wollten die Häuschen der Weber nachstellen - deswegen krumm und schief“, sagt Landschaftsarchitekin Kusters.

GDA zeigt Tagespflege

Was aus einem selten genutzten Dachgeschoss werden kann, zeigt die Gesellschaft für Dienste im Alter (GDA) beim Tag der Architektur in Ricklingen. An der Düsternstraße 3 hat das Unternehmen einen großen Gymnastikraum sowie etliche Nebenräume zu einem edlen Aufenthaltsbereich mit Tagesraum, Ruheraum und Wintergarten umbauen lassen. „Ausgewählte Wandfarben, Materialien und Einrichtung sowie Dekorationen schaffen eine private Atmosphäre zwischen Erinnerung und Moderne“, beschreibt Innenarchitekt Hartmut Runge das Ergebnis. Interessierte können sich am Sonntag um 11.30, 12.30, 13.30 und 14.30 Uhr durch das Dachgeschoss führen lassen.

Ihme-Zentrum im Fokus

Die Woche der Architekturzeit 2016 nimmt der Bund Deutscher Architekten (BDA) Niedersachsen zum Anlass, das Ihme-Zentrum in Hannover mit verschiedenen Aktionen zu bespielen. Unter dem Motto „Ihme-Zentrum, quo vadis?“ gibt es vom heutigen Donnerstag bis Sonnabend täglich Mitmachaktionen, Musik und Kulinarisches sowie folgende Veranstaltungen: Heute ab 19 Uhr heißt es „Landung eines Giganten“, wenn der BDA mit Zeitzeugen auf das Großprojekt zurückblickt. Unter dem Thema „Großwohnbau im Detail“ gibt es am morgigen Freitag ab 17 Uhr Analysen und Visionen. Um die Beziehungen zwischen Besitzern, Investoren und Instanzen geht es am Sonnabend, 25. Juni, ab 15 Uhr bei der Veranstaltung „Schlagabtausch im Zentrum“.

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