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Neuer Design-Laden lockt nach Linden

Vintage und Co. auf der Deisterstraße Neuer Design-Laden lockt nach Linden

Die Lindener Bert Börsing und seine Frau Chi-hie Kim-Börsing eröffnen an der Deisterstraße den Design-Laden Heimathafen. Dort bieten sie Dinge an, die den Alltag schöner machen sollen: Vintage-Möbel, T-Shirts und Taschen, Kinderspielzeug und Kosmetik, Wein und Schokolade.

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In Linden-Süd gibt es einen neuen Heimathafen - einen Laden mit Vintage-Möbeln, Wein, Linden-Devotionalien und mehr.

Quelle: Jan Philipp Eberstein

Hannover. 30449, 30451 und 30453 - am Schaufenster kleben die Postleitzahlen von Linden und Limmer. Mit Postdienstleistungen hat der Laden aber nichts zu tun. „Wir wollen zeigen, dass wir uns hier im Stadtbezirk zu Hause fühlen“, sagt Bert Börsing. Heimathafen Linden haben er und seine Frau Chi-hie Kim-Börsing ihr Geschäft passenderweise genannt. An der Deisterstraße sind die überzeugten Lindener jüngst vor Anker gegangen. Dort bieten sie Dinge an, die den Alltag schöner machen sollen. Vintage-Möbel und Design-Artikel, T-Shirts und Taschen, Kinderspielzeug und Kosmetik, Wein und Schokolade - es gibt viel zu stöbern und zu entdecken.

Die Lindener Bert Börsing und seine Frau Chi-hie Kim-Börsing eröffnen an der Deisterstraße den Design-Laden Heimathafen. Dort bieten sie Dinge an, die den Alltag schöner machen sollen: Vintage-Möbel, T-Shirts und Taschen, Kinderspielzeug und Kosmetik, Wein und Schokolade.

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Der ausgestopfte Wildschweinkopf ist unverkäuflich. „Das ist unser Maskottchen Rudi“, sagt Börsing. Doch wer ein Grammofon mit 30 Schellackplatten sucht, kann es für 170 Euro mit nach Hause nehmen. Die großen Leuchten, die von der Decke baumeln, haben einen stolzeren Preis: 435 Euro kostet eine der Raritäten, die in den Fünfzigerjahren in einer tschechischen Fabrik gehangen haben. „Das sind besondere Stücke, die wir von spezialisierten Händlern bekommen“, sagt Börsing. Den Klassiker unter den Schulstühlen namens Casala, auf dem wohl jeder Grundschüler in den Siebzigern mal gesessen hat, gibt es gleich mehrfach. Und auch die alte Küchenwaage auf dem Kassentresen ist zu haben - der Preis ist Verhandlungsbasis.

Stilmix von Alt und Neu

„Wir bieten Sachen an, die wir selber gern in unserer Wohnung haben oder verschenken würden“, sagt Chie-hie Kim-Börsing. Dabei kommt ein Stilmix von Alt und Neu heraus. Vor allem dänische Wohnaccessoires renommierter Marken wie Stelton, House Doctor oder Hay stehen in den Regalen oder sind liebevoll auf dem raumgreifenden Tisch in Ladenmitte arrangiert. Die hübschen Dinge haben ihren Preis. Aber auch für alle, die nur eine Kleinigkeit für weniger Geld suchen, gibt es genug Auswahl - etwa Trinkgläser für 3,90 Euro oder Vasen für 9,90 Euro. Postkarten, Lineale, Kerzen oder bunte Stoffbänder auf Garnrollen sind weitere Mitbringsel.

"Wir wollten ganz bewusst nach Linden-Süd"

Einen Laden wie den Heimathafen würde man eher in Linden-Mitte vermuten, wo trendige Geschäfte den Stadtteil prägen. „Wir wollten ganz bewusst nach Linden-Süd“, betont Börsing. Mit „etwas Pioniergeist und Abenteuerlust“ hätten beide den Schritt gewagt, das frühere Fahrradgeschäft zum Design-Shop zu machen. „Die Deisterstraße ist im Kommen“, meint Börsing. Den speziellen Kiez der Straße mögen die beiden.

Der 42-Jährige und seine Frau wohnen mit ihrer kleinen Tochter ganz in der Nähe - auf dem Hanomag-Gelände. „Mein Vater war Arbeiter bei der Hanomag“, sagt die 37-Jährige mit koreanischen Wurzeln. Sie könne sich noch erinnern, wie sie ihm die Brotdose ans Werkstor gebracht hat. Später gründete er einen Industriehandel, in den die Tochter inzwischen eingestiegen ist - weshalb sie nur in Teilzeit im Heimathafen anzutreffen ist. „Er kennt hier noch jede Ecke, und er freut sich, dass wir hier jetzt unseren Laden haben.“ Bert Börsings Vater ist ein Lindener Butjer. Zwar hat es den Sohn mal nach Berlin gezogen, doch heute lebt er umso lieber in Linden.

Heimathafen bietet selbst entworfene Motive

Seine Kreativität aus seinem früheren Onlinehandel für bedruckte Shirts hat Börsing nun für den Heimathafen eingesetzt: Die Motive hat er selbst entworfen. Sie sind in verschiedenen Varianten ein eindeutiges textiles Bekenntnis zu den Stadtteilen mit den Postleitzahlen 30449, 30451 und 305453.

Der Heimathafen Linden ist dienstags bis freitags von 12 bis 18 Uhr, sonnabends von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

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Linden in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Das Dorf Linden entstand im 11. Jahrhundert und wuchs im 19. Jahrhundert zur Industriestadt, die 1920 nach Hannover eingemeindet wurde.
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