Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Der Jazz-Pastor kommt nach Linden

Linden-Nord/Ledeburg Der Jazz-Pastor kommt nach Linden

Pastor Mathias Reh, der sich in seiner alten Gemeinde in Ledeburg und Stöcken sehr um die Verbindung von Kirche und Kultur bemüht hat, wechselt nach Linden. Von seinem bisherigen Dienstort wurde er jetzt mit einem Gottesdienst verabschiedet.

Voriger Artikel
Flüchtlinge kochen zusammen
Nächster Artikel
Auf Entdeckertour durch die Hinterhöfe

Große Geste zum Abschied: Mathias Reh segnet seine ehemalige Gemeinde in Ledeburg. Im Hintergrund: Seine Interimsnachfolgerin Prädikantin Maike Franklin.

Quelle: Johanna Stein

Linden-Nord. In Ledeburg und Stöcken konnte er seine Ideen gut umsetzen. Jazzkonzerte, Theatergottesdienste, Kunstaustellungen und Chorprojekte wie „Blues und Bettag“ oder „Swinging Christmas“ hat der Pastor dort etabliert. Jetzt ist nach 13 Jahren Schluss in der alten Gemeinde: Reh kommt nach Linden-Nord, er tritt dort eine halbe Pfarrstelle an.

„Ich bin schon sehr nervös - mit 58 Jahren noch einmal so einen Schritt zu machen, ist sicher nicht leicht“, sagt er. Aber die Vorfreude überwiegt. „Linden ist so ein interessanter, bunter Stadtteil - den will ich kennenlernen.“ Reh ist motiviert, will neue Dinge lernen und sich in Linden einbringen. Er plant Musikgottesdienste und andere kulturelle Projekte. „Auch für die Konfirmandenfreizeit bin ich schon eingeteilt, das wird bestimmt spannend“, meint der Geistliche.

Am Sonntag hat die Gemeinde Ledeburg-Stöcken die Verabschiedung von Reh zusammen mit der Einführung von Maike Franklin als Prädikantin gefeiert. Dass sie ihre Feier teilen mussten, störte die beiden nicht. Im Gegenteil: Der Pfarrer und seine Nachfolgerin ließen es sich nicht nehmen, auch eine gemeinsame Predigt zu halten - über die Liebe. Die sei auch in Ledeburg-Stöcken manchmal etwas verloren gegangen, hieß es da. Nach der Fusion der beiden Gemeinden gab es Probleme, ein geeignetes Domizil zu finden.

„Das war zermürbend, und es ist ja noch nicht zu Ende“, sagt Reh. Dennoch sei er zuversichtlich, dass es bald eine Lösung gebe. Krisen gehörten schließlich zur Liebe dazu. „Aber wir setzen auf die Liebe.“ Ganz gleich, ob in Ledeburg oder in Linden.

Von Johanna Stein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Linden
So schön ist Hannover-Linden

Das Ihme-Zentrum hat viele Facetten, hinter seiner grauen Kulisse verbergen sich Geschichten aus vergangener Kinderzeit, Heimatliebe und Zukunftsträumen. In unserer multimedialen Reportage nehmen wir Sie mit zu einem interaktiven Besuch vor Ort. So haben Sie das Ihme-Zentrum noch nie gesehen – versprochen.

Linden in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Das Dorf Linden entstand im 11. Jahrhundert und wuchs im 19. Jahrhundert zur Industriestadt, die 1920 nach Hannover eingemeindet wurde.
Aus der Region
Hannover – vom Heißluftballon aus gesehen

Alles auf einen Blick: Der Maschsee, die drei warmen Brüder, das Ihme-Zentrum und das Anzeiger-Hochhaus - auf den Bildern von Steffen Goldenstein sehen die großen Bauwerke der Stadt ganz klein aus.

Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.