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Der neue Velvetplatz wird eröffnet

Linden-Nord Der neue Velvetplatz wird eröffnet

Raum für neue Erinnerungen: Nach jahrelanger Planung ist der Platz an der Velvetstraße eröffnet worden. Als Inspiration für das 4500 Quadratmeter große Areal diente die Webersiedlung, die hier einst stand.

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Hutzelig und windschief: Die Bauten erinnern an Wohnhäuser der Weber.

Quelle: Benjamin Behrens

Hannover. Mehr als zwei Jahre hat das Projekt insgesamt gedauert – nun erstrahlt der Platz an der Velvetstraße in neuem Glanz. „Ich freue mich sehr, dass wir heute diesen Platz nach der Umgestaltung gemeinsam eröffnen können“, sagt Sabine Tegtmeyer-Dette, Wirtschafts- und Umweltdezernentin. Für 1,2 Millionen Euro ist das Areal in Linden-Nord umgestaltet worden. Im Frühjahr 2013 hatte die Planung begonnen, um das 4500 Quadratmeter große Areal unter Bürgerbeteiligung umzugestalten. In zwei Konzept-Terminen sowie mit Beteiligung von Kindern wurde gemeinsam ein Platz geschaffen, freut sich Tegtmeyer-Dette. Der Wendehammer in der Hennigesstraße fiel zugunsten einer durchgehenden Fußgängerzone in der Velvetstraße weg. Außerdem verschwanden die vielen Betonmauern, welche den Platz bisher in mehrere Abschnitte teilten. Weitläufig und übersichtlich ist er nun geworden, mit viel Raum für Aktivitäten. Ein Spielplatz mit mehreren Geräten, inklusive Trampolin und Kletterhaus, wartet auf die Kleinen, Erwachsene laden Boulefläche, Krökeltisch, Tischtennisplatte oder ganz einfach Sitzbänke zum Verweilen und Spaßhaben ein. Die nötigen Bälle für den Krökeltisch kann man in Laufweite bei Bäckerei Doppelkorn ausleihen. Zentraler Anziehungspunkt ist das Tischprojekt Ma(h)lzeit. An dem Betontisch stehen mehrere bewegliche Sitzquader, gestaltet wurde er von Schülern der Salzmannschule, gemeinsam mit Lindener Künstlern.

Geplant haben den Platz Landschaftsarchitektin Gwendolyn Kusters und Bauleiter Andreas Toebe vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün. Die windschiefen Spielhäuser sind gemeinsam mit einer Spielgerätefirma entwickelt worden und an das ursprünglich vorhandene Weberviertel angelehnt. „Das ist die Gesamtidee für diesen Platz, und wir wollten die Häuschen der Weber nachstellen, deswegen krumm und schief“, sagt die 38-Jährige. Andreas Toebe ist zufrieden mit dem Ergebnis: „Das hat alles sehr reibungslos funktioniert.“

„Ich bin ja mit dem Platz sehr eng verbunden“, sagt Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube und zeigt in verschiedene Richtung: „Einen Block in diese Richtung bin ich geboren, einen Block in diese Richtung bin ich aufgewachsen und ein Block in diese Richtung war meine Grundschule.“. Lange war der Platz ein Lebensmittelpunkt, mit dem er viele Erinnerungen verbinde.

Trotz des schmuddeligen Wetters haben sich die ersten Besucher auf den Platz getraut, um neue Erinnerungen zu sammeln. Wiebke Baumann und Inke Fesche sind mit ihren Kindern gekommen. Die vier Kleinen spielen, die Mütter schauen sich prüfend um. „Das ist wirklich gut geworden“, findet Wiebke Baumann.

Von Benjamin Behrens

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Linden in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Das Dorf Linden entstand im 11. Jahrhundert und wuchs im 19. Jahrhundert zur Industriestadt, die 1920 nach Hannover eingemeindet wurde.
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