Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Ein Farbtupfer fürs Ihme-Zentrum

Linden-Mitte Ein Farbtupfer fürs Ihme-Zentrum

Der Verein Transition Town legt einen Pflanzengarten am Ihme-Zentrum an – verschiedene Kohlarten, Kohlrabi, Steckrüben und Schnittlauch gibt es schon. Der Verein hofft auf Beteiligung der Bürger.

Voriger Artikel
Adel Ali kümmert sich um verwaisten Kiosk
Nächster Artikel
Stadt will Egestorffstraße abhängen

Die Vereinsmitglieder packen es an und bepflanzen das Ihme-Zentrum. Foto: Eberstein

Quelle: Jan Philipp Eberstein

Hannover. „Wir machen uns die Stadt so, wie sie uns gefällt“: Das neueste Projekt des Vereins Transition Town ist, das Ihme-Zentrum zu begrünen - einer der wohl grausten Orte in der Stadt. Dort haben die Naturfreunde nun einen etwa 20 Quadratmeter großen Garten auf einem Vordach gegenüber dem Küchengarten angelegt und damit für einen deutlich sichtbaren Farbtupfer gesorgt.

Am Ballhof hatten die Aktivisten beim Marktplatz-Spektakel vor zwei Wochen mit den Besuchern Blumenkästen gebaut. „Wir bauen öffentlich zugängliche Gärten, jeder Bürger darf selbst Pflanzen mitbringen und hier anbauen“, sagte Thomas Köhler, der Vorsitzende von Transition Town. Bislang seien hauptsächlich Zierpflanzen wie Stiefmütterchen aufgestellt worden, damit das Beet schön aussieht und die Blicke von Spaziergängern auf sich zieht. Künftig sei aber vor allem der Anbau von Nutzpflanzen geplant: Verschiedene Kohlarten, Kohlrabi, Steckrüben und Schnittlauch gibt es schon. Denn das oberste Ziel der ehrenamtlichen Stadtbegrüner heißt Selbstversorgung.

Köhler hofft, dass viele Menschen von dem Konzept überzeugt sind und mitmachen. „Wir haben hier viel Raum, da kann viel passieren.“ Es hänge aber von der Beteiligung der Lindener ab, ob der Dachgarten ein Erfolg wird. Jeder sei eingeladen, nachmittags vorbeizukommen und sich vom Sinn des Projektes zu überzeugen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Linden
So schön ist Hannover-Linden

Das Ihme-Zentrum hat viele Facetten, hinter seiner grauen Kulisse verbergen sich Geschichten aus vergangener Kinderzeit, Heimatliebe und Zukunftsträumen. In unserer multimedialen Reportage nehmen wir Sie mit zu einem interaktiven Besuch vor Ort. So haben Sie das Ihme-Zentrum noch nie gesehen – versprochen.

Linden in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Das Dorf Linden entstand im 11. Jahrhundert und wuchs im 19. Jahrhundert zur Industriestadt, die 1920 nach Hannover eingemeindet wurde.
Aus der Region
Hannover – vom Heißluftballon aus gesehen

Alles auf einen Blick: Der Maschsee, die drei warmen Brüder, das Ihme-Zentrum und das Anzeiger-Hochhaus - auf den Bildern von Steffen Goldenstein sehen die großen Bauwerke der Stadt ganz klein aus.

Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.