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"Grüne Banane" soll Autos vom Markt verbannen

Verkehrsberuhigung "Grüne Banane" soll Autos vom Markt verbannen

Weitreichende Ideen für eine Verkehrsberuhigung zwischen Lindener Marktplatz und Küchengarten haben die Grünen in Linden-Limmer ins Spiel gebracht - unabhängig von der aktuellen Baustelle vor Ort. Der Marktplatz, schlagen die Grünen vor, könnte zu einem Stadtteilplatz ohne parkende Autos werden.

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Mit der "Grünen Banane" werben die Grünen für einen autofreien Marktplatz.

Quelle: HAZ

Hannover. Die Stephanusstraße können sie sich als Anliegerstraße vorstellen - oder komplett vom motorisierten Individualverkehr befreit. „So ergäbe sich eine verkehrsberuhigte Achse, in der Radfahrer und Fußgänger Vorrang haben“, sagt Daniel Gardemin, Fraktionschef im Bezirksrat. Ihre Vorschläge wollen die Grünen mit den Anliegern diskutieren: Sie haben eine Fragebogenaktion gestartet, in der die Lindener aufgefordert sind, ihre Meinung zu äußern und ihre Wünsche zur Verkehrssituation zu formulieren.

An rund 450 Haushalte hat die grüne Ortsgruppe die Fragebögen verteilt. Anwohner sind ebenso zur Teilnahme aufgerufen wie die umliegenden Geschäftsleute. „Wir möchten ein möglichst breites Meinungsbild haben“, sagt Gardemin. Erst jüngst habe sich gezeigt, dass sich Bürger einen autofreien Marktplatz vorstellen könnten. Ende Mai hatten Lindener in einer nicht angemeldeten Aktion den Platz für kurze Zeit „besetzt“, um ihn sich als Frei- und Spielfläche zurückzuerobern.

"Busse sollen weiter durchfahren"

In dem Fragebogen gibt es die Option, nur die parkenden Autos von der Marktfläche zu verbannen - oder auch die parallel laufende Straße Lindener Marktplatz für Autofahrer zu sperren. „Die Busse sollen natürlich weiter durchfahren, auch für Anlieger und Lieferfahrzeuge müssten gesonderte Lösungen gefunden werden“, erklärt Gardemin. Für die Stephanusstraße nennt der Fragebogen Alternativen wie eine Anliegerstraße, eine Einbahnstraße ab Gartenallee oder eine komplette Sperrung für Autos (bis auf Bus- und Lieferverkehr) mit einer Querungsmöglichkeit an der Kreuzung zur Gartenallee. „Wir wollen nicht fordern, dass es so kommen muss, sondern herausfinden, was die Bürger wollen“, betont Gardemin. Der auf diese Weise entstehenden verkehrsberuhigten Achse haben die Grünen den plakativen Namen „Grüne Banane“ gegeben.

Auf einen Aspekt weisen sie in ihrem Fragebogen besonders hin: „Mehr Platz im Straßenraum bedeutet auch weniger Parkplätze“, heißt es dort. „Was die Lindener darauf antworten, ist besonders spannend“, sagt Gardemin. Bis zum 9. Juli haben sie Zeit, den ausgefüllten Bogen im Buchladen Annabee in der Stephanusstraße abzugeben. In den Sommerferien sollen die Ergebnisse ausgewertet werden, um dann als Grundlage für die weitere Diskussion zu dienen.

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Auf erhebliche Verkehrsbehinderungen und Umwege durch den Stadtteil müssen sich die Anwohner rund um den Lindener Marktplatz einstellen. Sperrungen wird es in den gesamten Sommerferien geben.

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Linden in Zahlen
  • Stadtbezirk : Linden-Limmer, 10. Stadtbezirk in Hannover
  • Stadtteile: Linden-Mitte, Linden-Nord, Linden-Süd und Limmer
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 43.164 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Linden-Mitte (11.843 Einwohner), Linden-Nord (16.080 Einwohner), Linden-Süd (9.326 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 5.277 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30449, 30451, 30453
  • Geschichte: Das Dorf Linden entstand im 11. Jahrhundert und wuchs im 19. Jahrhundert zur Industriestadt, die 1920 nach Hannover eingemeindet wurde.
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